International

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Die Welt ist unübersichtlich geworden – «International» hilft, sie zu verstehen. Mit den SRF-Auslandkorrespondentinnen und -korrespondenten reisen wir dorthin, wo Geschichten entstehen: Krisengebiete, Wirtschaftsmächte, vergessene Regionen. Nicht Schlagzeilen, sondern Zusammenhänge: Reportagen und Gespräche zu Politik und Gesellschaft aus allen Weltregionen.
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Zusammenfassung der Episode

Die Reportage beleuchtet die israelische Medienlandschaft mit einem Fokus auf den privaten Fernsehsender Kanal 14. Die Journalistin Anna Drechsel untersucht, warum dieser Sender oft als reines Sprachrohr der Regierung unter Premierminister Netanjahu und als Instrument für Propaganda wahrgenommen wird. Der Beitrag setzt sich zudem mit der Rolle des Armeesenders Galatz, der Militärzensur sowie der zunehmenden Selbstzensur in der Berichterstattung über den Gazakrieg auseinander. Dabei werden auch die Herausforderungen für ausländische Journalisten und die unterschiedlichen Perspektiven der israelischen und palästinensischen Bevölkerung thematisiert.

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Highlights

In Israel sagen viele Journalistinnen und Journalisten, der Kanal 14 macht nicht Journalismus, das sei reine Propaganda für den Premierminister Netanyahu.

00:01:18 · Die Redakteurin beschreibt die Kritik an der journalistischen Integrität des Senders Kanal 14.

Und etwas ganz Spezielles ist der Armeesender. Der wird tatsächlich vor israelischer Armee betrieben.

00:02:54 · Erklärung der besonderen Stellung des Radiosenders Galatz im israelischen Mediensystem.

Das ist wirklich der äusserstrechte Rand der israelischen Politlandschaft.

00:04:24 · Einordnung der extremen politischen Haltungen, die in der besuchten Talkshow vertreten wurden.

Die Medien schauen der Premier und ihre Regierungsmannschaft genau auf die Finger. Aber wenn es um den Gazakrieg ging, gab es ein riesiges Tabu.

00:06:45 · Analyse der selektiven Berichterstattung und der Ausblendung palästinensischen Leids während des Krieges.

Etwas, was ich immer wieder seit vielen Jahren erlebe und höre, ist die Haltung, du kommst nicht von hier, kommst hierher und redest mit uns.

00:08:06 · Die Schwierigkeit für ausländische Reporter, die komplexe lokale Realität ohne tiefe Integration zu beurteilen.

Folgen

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TALK: Wie frei sind Israels Medien?

Die Reportage beleuchtet die israelische Medienlandschaft mit einem Fokus auf den privaten Fernsehsender Kanal 14. Die Journalistin Anna Drechsel untersucht, warum dieser Sender oft als reines Sprachrohr der Regierung unter Premierminister Netanjahu und als Instrument für Propaganda wahrgenommen wird. Der Beitrag setzt sich zudem mit der Rolle des Armeesenders Galatz, der Militärzensur sowie der zunehmenden Selbstzensur in der Berichterstattung über den Gazakrieg auseinander. Dabei werden auch die Herausforderungen für ausländische Journalisten und die unterschiedlichen Perspektiven der israelischen und palästinensischen Bevölkerung thematisiert.

01 Aug. 2026
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Zu Besuch bei Israels kontroversem Fernsehsender

Diese Episode von «International» untersucht die wachsende Radikalisierung der israelischen Medienlandschaft am Beispiel des Senders Kanal 14. Der Bericht beleuchtet, wie sich dieser rechtsgerichtete Sender als Plattform für die Anhänger von Benjamin Netanyahu etabliert hat und dabei zunehmend mit Vorwürfen der Hetze und der Verbreitung von Verschwörungstheorien konfrontiert wird. Durch Interviews mit Journalisten, Autoren und Experten wird die Dynamik zwischen politischer Anpassung, dem Niedergang des klassischen Journalismus und dem Aufstieg populistischer Narrative im Kontext der israelischen Gesellschaft analysiert. Der Beitrag verbindet die Beobachtung realer Medienstrukturen mit literarischen Reflexionen über den Verlust journalistischer Integrität. Er beleuchtet zudem die internationale Parallele zu populistischen Bewegungen in anderen Ländern und hinterfragt die Rolle der Medien in einer tief gespaltenen Demokratie.

29 Jul. 2026
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TALK: Warum ist die indische Gesellschaft so hierarchisch?

Dieser Bericht beleuchtet die tief verwurzelte soziale Ungleichheit in Indien und das Fortbestehen des Kastensystems. Im Zentrum steht die prekäre Lage der Dalit, die trotz eines gesetzlichen Verbots seit 2013 weiterhin mit menschenunwürdigen Arbeiten wie dem manuellen Reinigen von Fäkalien beschäftigt sind. Die Südasien-Korrespondentin Maren Peters beschreibt die Mechanismen der Ausbeutung, die durch religiöse Vorstellungen und soziale Hierarchien zementiert werden. Die Reportage zeigt auf, wie Bildung und wirtschaftlicher Aufstieg durch die Kastenstruktur erschwert werden und welche lebensgefährlichen Risiken für die untersten Schichten bestehen. Neben Einzelschicksalen, wie dem eines hochgebildeten Aktivisten, wird das strukturelle Problem der Diskriminierung in ländlichen und urbanen Gebieten Indiens analysiert.

25 Jul. 2026
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Dalit in Indien: Gefangen im Dreck

Diese Episode von International beleuchtet die lebensgefährliche und illegalisierte Arbeit der Fäkalienreinigung in Mumbai, Indien. Im Zentrum stehen Dalit-Arbeiter, die trotz eines gesetzlichen Verbots Klärgruben und Abflüsse mit bloßen Händen reinigen und dabei regelmäßig tödlich verunglücken. Der Bericht dokumentiert die Verbindung zwischen extremer Armut, dem jahrhundertealten hinduistischen Kastensystem und der mangelnden politischen Umsetzung von Menschenrechtsstandards. Durch persönliche Schicksale wie das der Witwe Vimla Cerrutia und die Perspektiven von Aktivisten wie Beswarda Wilson wird die systemische Diskriminierung sichtbar. Die Recherche zeigt auf, wie die Auslagerung von Reinigungsarbeiten an private Subunternehmer die Verantwortung der Stadtverwaltung verschleiert und die Arbeiter in einem Teufelskreis aus Zwangsarbeit, gesundheitlichen Schäden und sozialer Ausgrenzung gefangen hält.

22 Jul. 2026
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TALK: Wer hat Angst vor dem Freedom Theatre Dschenin?

18 Jul. 2026