Espresso

Espresso

Espresso ist ein werktäglich erscheinendes Konsumentenmagazin, das vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) produziert wird. Es gehört zu den etabliertesten Informationsformaten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und hat sich auf die Vermittlung von Inhalten spezialisiert, die den Alltag von Verbraucherinnen und Verbrauchern unmittelbar betreffen. Die Berichterstattung umfasst ein breites Spektrum, das von Produkttests und Preisvergleichen bis hin zu fundierten Analysen rechtlicher Fragestellungen reicht.

Die inhaltliche Ausrichtung des Formats ist darauf ausgelegt, komplexe Zusammenhänge in den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Recht verständlich darzustellen. Ein wesentliches Merkmal der Redaktionsarbeit ist die kritische Prüfung von Werbeversprechen sowie die Konfrontation von Unternehmen, Berufsverbänden und Behörden mit konkreten Missständen oder Konsumentenbeschwerden. Dabei fungiert die Sendung häufig als Schnittstelle zwischen dem Publikum und offiziellen Stellen, indem sie reale Fälle aus der Hörerschaft aufgreift und journalistisch aufarbeitet.

Neben der reinen Informationsvermittlung bietet das Format praktische Lebenshilfe. Dies geschieht unter anderem durch die Einordnung neuer Gesetze, Warnungen vor aktuellen Betrugsmaschen oder Hinweise zum Datenschutz und zur Nachhaltigkeit. Die Beiträge sind darauf ausgelegt, die Entscheidungskompetenz der Konsumenten zu stärken und Transparenz im Marktgeschehen zu schaffen. Dabei werden nicht nur die Interessen der Wirtschaft, sondern auch die Aussagen von Konsumentenschutzorganisationen hinterfragt, um eine ausgewogene und faktenbasierte Perspektive zu gewährleisten.

Obwohl die Produktion primär im Schweizer Kontext verwurzelt ist, finden viele der behandelten Themen aufgrund ihrer überregionalen Relevanz auch im weiteren deutschsprachigen Raum, wie etwa in Österreich, Beachtung. Die Distribution als Podcast ermöglicht eine zeitversetzte Nutzung der morgendlichen Radiobeiträge. Das Format bewahrt dabei eine sachliche und informative Tonalität und konzentriert sich auf den direkten Nutzwert für das Publikum, ohne auf werbliche oder rein unterhaltungsorientierte Elemente zurückzugreifen.

00:00
00:00

Zusammenfassung der Episode

Der Bericht im SRF-Konsumentenmagazin 'Espresso' thematisiert einen Vorfall in der Londoner O2 Arena, bei dem die Rollstuhlfahrerin Lara Zinetti ein traumatisches Erlebnis während eines Ariana Grande Konzerts hatte. Trotz vorab gebuchter barrierefreier Tickets war ihr Sitzplatz so ungünstig platziert, dass sie nicht mit ihrem Rollstuhl dorthin gelangen konnte und dieser sogar zur Aufbewahrung weggestellt werden musste. Die O2 Arena räumte zwar ein, dass die Situation 'unwürdig' verlief, schob die Verantwortung jedoch teilweise auf die Art der Online-Buchung. Nach dem Druck durch die SRF-Redaktion bot die Arena eine Rückerstattung des Ticketpreises sowie Gutscheine an, doch die Betroffene strebt nun rechtliche Schritte an, um eine Entschädigung für Reise- und Hotelkosten zu erwirken.

Kapitel

Klicke auf ein Kapitel, um direkt zu diesem Moment zu springen

Highlights

Wir haben grundsätzlich ein barrierefreies Beleg gelöst. Und nicht eines für einen Platz, der mitten in einer engen Reihe ist, wo ganz sicher kein Rollstuhl dazu kommt.

00:03:12 · Jonas Kalt beschreibt die Problematik der falsch zugewiesenen Sitzplätze.

Ich sass damit mitten in einer Sitzreihe, vollständig von meinen wichtigsten Mobilitätshilfsmitteln getrennt.

00:04:39 · Lara Zinetti beschreibt ihre Situation während des Konzerts.

Und der Gipfel, finde ich, als kleine Wiedergutmachung bietet mir ihr Folgendes an. Ein Gucci für einen Snack und einen Drink fürs nächste Mal.

00:07:05 · Die Redaktion kommentiert das ursprüngliche Angebot der O2 Arena.

Sogar das Wort «würdelos» haben sie geschrieben. Würdelos für Lara Zinetti.

00:10:47 · Martina Schneider berichtet über die interne Stellungnahme der O2 Arena.

Folgen

2812-

O2-Arena: Albtraum für Schweizer Rollstuhlfahrerin

Der Bericht im SRF-Konsumentenmagazin 'Espresso' thematisiert einen Vorfall in der Londoner O2 Arena, bei dem die Rollstuhlfahrerin Lara Zinetti ein traumatisches Erlebnis während eines Ariana Grande Konzerts hatte. Trotz vorab gebuchter barrierefreier Tickets war ihr Sitzplatz so ungünstig platziert, dass sie nicht mit ihrem Rollstuhl dorthin gelangen konnte und dieser sogar zur Aufbewahrung weggestellt werden musste. Die O2 Arena räumte zwar ein, dass die Situation 'unwürdig' verlief, schob die Verantwortung jedoch teilweise auf die Art der Online-Buchung. Nach dem Druck durch die SRF-Redaktion bot die Arena eine Rückerstattung des Ticketpreises sowie Gutscheine an, doch die Betroffene strebt nun rechtliche Schritte an, um eine Entschädigung für Reise- und Hotelkosten zu erwirken.

30 Okt. 2026
2811-

Handy-Preiserhöhung, dubiose SMS, schwierige Kündigung – was tun?

In dieser Episode des SRF-Formats Espresso spricht der Journalist Stefan Wüthrich mit Oliver Seidler, dem Ombudsmann der Schweizer Telekom-Branche. Das Gespräch beleuchtet die zunehmenden Beschwerden von Kunden bei Anbietern wie Swisscom, Sunrise und Salt. Im Fokus stehen Themen wie unangebrachte Preiserhöhungen trotz lebenslanger Preisversprechen, unbestellte Leistungen auf Rechnungen durch Premium-SMS sowie die Schwierigkeiten bei Kündigungsprozessen via Chat oder Telefon. Zudem thematisiert der Beitrag die Rolle der Ombudsstelle ombuds.com bei der Schlichtung von Konflikten und gibt praktische Tipps zum Umgang mit unberechtigten Forderungen. Der Bericht warnt zudem vor aggressiven Verkaufspraktiken in den Verkaufsstellen der Anbieter, bei denen Kunden teilweise Verträge untergejubelt werden.

29 Okt. 2026
2810-

Nächster Halt: «Verschlafikon» – was, wenn der Zug nicht hält?

Diese Episode von SRF Espresso behandelt zwei unterschiedliche Vorfälle aus dem Alltag. Zuerst wird ein Skandal um den Schweizer Bettenhersteller MyStyle thematisiert, dem Kunden den Verkauf von minderwertigen Produkten unter dem Versprechen von Schweizer Qualität und Premium-Holz vorwerfen. Die Reportage beleuchtet die Diskrepanzen zwischen Werbeversprechen und der tatsächlichen Beschaffenheit der Boxspringbetten sowie die Reaktion des Unternehmens auf die Vorwürfe. Im zweiten Teil geht es um eine kuriose Situation im Regionalverkehr, bei der ein Zug den Bahnhof Dietlikon einfach durchfuhr. Der Bericht untersucht die Ursachen für dieses Versäumnis aus Sicht der SBB und beleuchtet die Folgen für die betroffenen Fahrgäste sowie die Möglichkeiten der Kostenübernahme.

28 Okt. 2026
2809-

Betrugsversuche nach Datenleck im Buchungssystem für TCS-Camping

In dieser Episode von SRF Espresso werden zwei sehr unterschiedliche Themen behandelt: die aktuelle Sicherheitslage im Internet und ein Produkttest zum Thema Rasieren. Zuerst wird über einen konkreten Datendiebstahl beim TCS Camping berichtet, der durch eine Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP ermöglicht wurde. Es wird erläutert, welche Kundendaten betroffen sind und wie man sich vor aktuellen Betrugsversuche via WhatsApp schützt. Im zweiten Teil der Sendung präsentiert der Kassensturz die Ergebnisse eines Labortests mit zehn beliebten Nassrasierern. Dabei stehen die Rasierqualität, die Kosten für Ersatzklingen sowie Tipps von einem Profibarbier zur richtigen Anwendung im Fokus.

27 Okt. 2026
2808-

Fake-Shop-Seuche: So tappen Sie nicht in die Falle

In dieser Episode von SRF Espresso thematisieren Yvonne Hafner und Peter Fritsch die wachsende Gefahr durch Fake-Shops, die bekannte Marken wie Mikasa, Jura oder Rolex täuschend echt imitieren. Es wird erläutert, wie eine engagierte Hobby-Detektivin über 2000 Betrugsfälle aufgedeckt hat und welche Merkmale – wie verdächtige Domain-Endungen, Preise in Dollar oder abweichende Firmennamen – als Warnsignale dienen können. Zudem wird das Phänomen des „Swisswashing“ behandelt, bei dem ausländische Billigware als Schweizer Angebot getarnt wird. Zudem gibt es einen Aufruf an junge Menschen zwischen den Jahrgängen 2007 und 2014, sich als Tester für die Sendung Kassensturz zu bewerben. Schulklassen haben die Möglichkeit, eigene Produkttests zu entwickeln und im Fernsehen zu präsentieren.

26 Okt. 2026