Hörspiel

Hörspiel

Hörspiel ist eine Produktion des öffentlich-rechtlichen Medienunternehmens Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und fungiert als zentrale Plattform für fiktionale Audiokunst innerhalb der Schweiz und des deutschsprachigen Raums. Das Programm umfasst eine große Bandbreite an Formaten, die von klassischen Literaturadaptionen über zeitgenössische Dramatik bis hin zu experimentellen Klangkunstwerken reichen. Ein wesentlicher Bestandteil des Portfolios sind Kriminalhörspiele, darunter auch Beiträge zur renommierten Reihe „Radio-Tatort“, sowie rasant inszenierte Thriller und humoristische Stücke.

Ein distinktives Merkmal der SRF-Produktionen ist die Pflege des Dialekt-Hörspiels. Viele Erzählungen werden in verschiedenen Schweizer Mundarten produziert, was zur Bewahrung der regionalen Sprachkultur beiträgt und den Produktionen eine spezifische lokale Authentizität verleiht. Neben diesen regional verankerten Werken finden sich regelmäßig aufwendig produzierte Mehrteiler und Hörspiele in Standarddeutsch, die oft in Kooperation mit anderen öffentlich-rechtlichen Sendern aus Deutschland und Österreich entstehen.

Die redaktionelle Auswahl der Stoffe spiegelt aktuelle gesellschaftliche Diskurse ebenso wider wie historische Themen. Dabei setzt SRF auf eine hohe akustische Qualität, die durch den Einsatz moderner Sounddesigns und professioneller Sprecherensembles gewährleistet wird. Das Format bietet zudem Raum für kurze, prägnante Stücke wie das bekannte „Schreckmümpfeli“, das sich durch schwarzen Humor und eine pointierte Erzählweise auszeichnet.

Als Teil des Kulturauftrags von SRF ist das Angebot darauf ausgerichtet, sowohl ein traditionsbewusstes Publikum als auch neue Hörerschichten durch innovative Erzählstrukturen anzusprechen. Die Distribution erfolgt primär digital über die sendereigene Audiothek sowie gängige Podcast-Plattformen, wodurch die Inhalte zeitunabhängig verfügbar sind. Zusammenfassend bietet das Format einen fundierten Überblick über die aktuelle Hörspielszene der Schweiz und verbindet dabei klassisches Radiohandwerk mit modernen auditiven Trends.

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Zusammenfassung der Episode

Diese Episode präsentiert eine Serie von surrealen und dramatischen Kurzhörspielen sowie lyrischen Texten. Die Erzählungen reichen von hyperdynamischen Frühstücks-Szenarien und einem feststeckenden Zug voller absurder Charaktere bis hin zu mythischen Legenden der Holderidei und unheimlichen Begegnungen mit sich verändernden Häusern. Zudem werden literarische Auszüge thematisiert, die Themen wie die Flucht in den Süden und Naturbeobachtungen behandeln. Die Produktion schließt mit den Credits der Hochschule der Künste Bern und dem SRF ab.

Kapitel

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Highlights

Eine weiße, trübe Emulsion von Proteinen, Milch, Zucker und Milchfett in Wasser.

00:01:46 · Der Sprecher liefert eine sachliche Definition von Milch inmitten einer chaotischen Aufzählung von Milchsorten.

Überfließende Toiletten oder leere Akkus?

00:06:56 · Der Erzähler stellt die beiden größten Sorgen der Passagiere während des Stromausfalls im Zug gegenüber.

Und weil ein Name auch nichts anderes ist, als etwas, das gerufen wird, um jemanden zur Aufmerksamkeit zu bringen, hieß das Volk von nun an die Holderidei.

00:15:56 · Dies erklärt den Ursprung des Namens der Holderidei basierend auf dem Jodeln der Alpenländer.

Ich bleibe nie mehr als fünf Stunden am Stück weg, sonst bäumt und böckelt mein Haus so stark, dass das Sofa mit der Sitzfläche nach unten auf dem Boden liegt.

00:20:30 · Die Erzählerin beschreibt die bizarren Regeln, die sie aufstellen muss, um mit ihrem sich verändernden Haus zurechtzukommen.

Die 127 Bewohner und Bewohnerinnen der Green Island haben besonders lange Beine und Arme. Der Grund liegt darin, dass sie nur mehr Wasser trinken.

00:32:17 · Der Text beschreibt die physischen Merkmale und die Lebensweise der Bewohner einer fiktiven Insel.

Folgen

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Junge Stimmen: «Hollderidai» von Studierenden der HKB

Diese Episode präsentiert eine Serie von surrealen und dramatischen Kurzhörspielen sowie lyrischen Texten. Die Erzählungen reichen von hyperdynamischen Frühstücks-Szenarien und einem feststeckenden Zug voller absurder Charaktere bis hin zu mythischen Legenden der Holderidei und unheimlichen Begegnungen mit sich verändernden Häusern. Zudem werden literarische Auszüge thematisiert, die Themen wie die Flucht in den Süden und Naturbeobachtungen behandeln. Die Produktion schließt mit den Credits der Hochschule der Künste Bern und dem SRF ab.

01 Aug. 2026
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Warum syt dir so truurig – Das Phänomen Mani Matter (1973)

Dieser Podcast beleuchtet das vielschichtige Leben und Werk des Berner Chansonniers Mani Matter. Er betrachtet sowohl seine musikalische Bedeutung als auch sein juristisches Wirken, wobei die Verbindung zwischen seiner tiefgründigen Lyrik und seinem Engagement als Rechtswissenschaftler sowie als engagierter Humanist im Zentrum steht. Durch Erinnerungen von Weggefährten, Studenten und Freunden wird Matters Persönlichkeit als bescheidener Künstler und präziser Denker gezeichnet. Die Episode thematisiert seine Fähigkeit, komplexe Gedanken in volkstümliche Chansons zu verpacken, seinen Pioniergeist im Kabarett sowie sein bleibendes Vermächtnis für die demokratischen Werte und die kulturelle Identität der Region.

31 Jul. 2026
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«Familie Rouber» von Charles Lombard

Vorstellung und familiäre Situation. Die Enthüllung der kriminellen Vergangenheit. Das Angebot: Einladung zum Familienunternehmen. Technik, Methoden und Erfahrungen. Planung und Methoden des Einbruchs. Die Beute und die Verteilung. Das Versteck der Beute. Die Verteilung des Geldes. Polizeiliche Befragung und Ermittlungen. Nachwirkungen und die Suche nach dem Rest.

24 Jul. 2026
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«Alles für d’ Chatz» von Stephan Mathys

17 Jul. 2026
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«Bez beinebau» von Beat Sterchi und Hermann Bohlen

16 Jul. 2026