Krimi

Krimi

Der Podcast „Krimi“ wird von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) produziert und fungiert als zentrale Plattform für Kriminalhörspiele des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Schweiz. Das Programm vereint eine breite Palette an Produktionen, die von historischen Archivaufnahmen bis hin zu zeitgenössischen Erstausstrahlungen reicht. Ein wesentliches Merkmal des Formats ist die sprachliche Vielfalt, da die Stücke sowohl in Standarddeutsch als auch in verschiedenen Schweizer Mundarten vertont sind.

Inhaltlich deckt das Angebot unterschiedliche Subgenres der Kriminalliteratur ab. Dazu gehören klassische Ermittlerkrimis, psychologische Thriller sowie literarische Adaptionen bekannter Autoren. Ein fester Bestandteil des Portfolios sind etablierte Figuren der Schweizer Kriminallandschaft, wie etwa Kommissär Hunkeler oder der Privatdetektiv Musil. Ebenso finden sich historische Formate wie „Polizischt Wäckerli“ im Repertoire, die die Entwicklung des Mediums Hörspiel in der Schweiz über Jahrzehnte hinweg dokumentieren. Neben längeren, teils mehrteiligen Erzählungen integriert der Kanal auch Kurzhörspiele wie das traditionsreiche Format „Schreckmümpfeli“, das sich durch pointierte, oft makabre Kurzgeschichten auszeichnet.

Die Produktionen zeichnen sich durch eine professionelle Tongestaltung und die Mitwirkung ausgebildeter Schauspieler sowie Sprecher aus. Die Veröffentlichungsstruktur folgt einem regelmäßigen Rhythmus, wobei SRF sowohl Eigenproduktionen als auch Koproduktionen präsentiert. Das digitale Archiv bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Audio-Kriminalliteratur und dient als Dokumentation schweizerischer Hörspielkultur. Die technische Aufbereitung älterer Aufnahmen stellt sicher, dass auch Klassiker aus der Mitte des 20. Jahrhunderts in zeitgemäßer Audioqualität zur Verfügung stehen. Damit richtet sich das Angebot an ein Publikum, das narrative Audioformate mit Fokus auf fiktionale, spannungsorientierte Stoffe bevorzugt und dabei Wert auf eine Verbindung von Tradition und moderner Produktion legt.

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Zusammenfassung der Episode

In dieser Folge der Krimi-Serie 'Fünf tote alte Damen' untersucht Dr. Klein den mysteriösen Tod einer Tante und entdeckt Hinweise auf eine unheimliche Häufung von Todesfällen in einer Gruppe von Frauen. Auf der Suche nach Antworten besucht der Erzähler Professor Bibach und konfrontiert Dr. Leopold mit seinen Verdachtsmomenten. Die Ermittlungen führen schließlich zur Kanzlei des Anwalts Krompecher, wo eine zufällige Entdeckung die erschütternde Erkenntnis bringt, dass es sich bei den Todesfällen nicht um natürliche Ursachen, sondern um Mord handelt. Abschließend reflektieren die Moderatoren über die sprachliche Qualität und die Charakterentwicklung der Episode.

Kapitel

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Highlights

Es schien mir bestimmt, eine tote alte Dame nach der anderen zu finden.

00:06:52 · Dr. Klein reflektiert über die unheimliche Häufung von Todesfällen unter den Frauen der Gruppe.

Was zum Teufel sollte werden, wenn Alma gar nicht tot war?

00:24:40 · Der Erzähler reflektiert seine wachsende Unsicherheit über die offiziellen Todesursachen.

Sie sind der Dritte, der mich das fragt. Und mit Zweien hatte ich gerechnet, mich eingeschlossen.

00:36:52 · Leopold zeigt sich überrascht darüber, dass bereits mehrere Personen nach der Todesursache von Frau Wiebach-Thompson gefragt haben.

Es war nicht ein altes Herz, das aufgehört hatte zu schlagen. Es war Mord.

00:50:19 · Dr. Klein gelangt durch eine zufällige Lektüre in einem Wartezimmer zu der Schlussfolgerung, dass die Todesfälle kein Zufall sind.

Man bekommt dann eben mal nichts heraus, wenn man wirklich getroffen ist und kann nicht immer Souveränität vorspielen mit seinem Wortwitz.

00:53:17 · Die Podcaster reflektieren über die menschliche Tiefe des Protagonisten in einem Moment der emotionalen Betroffenheit.

Folgen

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2/5: «Fünf tote alte Damen» von Hans Gruhl & Gespräch

In dieser Folge der Krimi-Serie 'Fünf tote alte Damen' untersucht Dr. Klein den mysteriösen Tod einer Tante und entdeckt Hinweise auf eine unheimliche Häufung von Todesfällen in einer Gruppe von Frauen. Auf der Suche nach Antworten besucht der Erzähler Professor Bibach und konfrontiert Dr. Leopold mit seinen Verdachtsmomenten. Die Ermittlungen führen schließlich zur Kanzlei des Anwalts Krompecher, wo eine zufällige Entdeckung die erschütternde Erkenntnis bringt, dass es sich bei den Todesfällen nicht um natürliche Ursachen, sondern um Mord handelt. Abschließend reflektieren die Moderatoren über die sprachliche Qualität und die Charakterentwicklung der Episode.

30 Jul. 2026
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Verzell du das em Fährimaa 3: «Der Dreh» & Gespräch

Rolf Ramel und Susanne Jansson blicken in dieser Episode auf persönliche Studio-Horrorszenarien zurück und präsentieren eine Archiv-Produktion aus dem Jahr 1954. Die Erzählung führt durch unheimliche Verfolgungsjagden, mysteriöse Begegnungen in den Wiener Abwasserkanälen und die skurrilen Pläne der Berliner Künstlergruppe 'Finstern 13'. Die Reise endet mit der tragischen Prophezeiung um den Torero Pablo Mendoza und einer abschließenden Analyse der atmosphärischen Hörspielreihe 'Ferrimar', wobei die Grenze zwischen fiktivem Drehset und realer Geschichte zunehmend verschwimmt.

29 Jul. 2026
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1/5: «Fünf tote alte Damen» von Hans Gruhl & Gespräch

In dieser Folge stellen Wolfram Höll und Susanne Jansson den Krimi 'Fünf tote alte Damen' von Hans Kruhl vor. Die Handlung beginnt mit dem Tod einer älteren Dame in einem bürgerlichen Milieu, woraufhin der Arzt Dr. Klein nach Informationen sucht und neue Personalmitarbeit wie die junge Mechthild einstellt. Die Spannung steigt, als der Rechtsanwalt Dr. Krompecher die Todesursache von Frau Herwig wegen einer Erbschaftsangelegenheit hinterfragt. Die Podcaster diskutieren zudem über die historische Ästhetik des Hörspiels, dessen sprachliche Qualität und die besondere Gelassenheit der weiblichen Erzählstimme im Kontrast zur modernen Aufmerksamkeitsökonomie.

23 Jul. 2026
500-

SRF Radio Tatort: «Grow» von Dominik Bernet & Gespräch

16 Jul. 2026
498-

«Die gelbe Rayon» von Kurt Heynicke & Gespräch

09 Jul. 2026