Streitkräfte und Strategien ist ein spezialisiertes Audioformat von NDR Info, das sich intensiv mit internationaler Sicherheitspolitik, militärischen Konflikten und globalen Machtstrukturen befasst. Als eines der traditionsreichsten Programme des Norddeutschen Rundfunks – die Ursprünge der Sendung reichen bis in das Jahr 1968 zurück – bietet der Podcast eine fundierte journalistische Einordnung von Verteidigungsfragen und geopolitischen Krisen.
Besondere Aufmerksamkeit widmet das Format seit Februar 2022 der umfassenden Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine. In regelmäßigen Episoden, die wöchentlich am Dienstag und Freitag veröffentlicht werden, analysiert die Redaktion die aktuelle militärische Lage sowie die weitreichenden Konsequenzen für die europäische Sicherheitsarchitektur. Dabei wird der Fokus über Osteuropa hinaus auf weitere Krisenherde der Welt sowie auf die strategischen Ausrichtungen der NATO und der Bundeswehr ausgeweitet.
Das Moderations-Team besteht aus erfahrenen Korrespondentinnen und Korrespondenten der ARD, darunter Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall. Die inhaltliche Tiefe der Sendung wird durch den regelmäßigen Dialog mit Fachleuten aus den Bereichen Militärstrategie, Politikwissenschaft und internationale Sicherheit sichergestellt. Ziel des Podcasts ist es, die komplexen Dynamiken der neuen Weltordnung sowie die Reaktionen Europas auf die Machtinteressen globaler Akteure wie der USA, Russlands und Chinas sachlich aufzuarbeiten.
Die einzelnen Episoden zeichnen sich durch einen analytischen Ansatz aus, der über die reine Nachrichtenberichterstattung hinausgeht. Neben der Untersuchung von Gefechtslagen stehen Themen wie Rüstungspolitik, Diplomatie und die sozioökonomischen Auswirkungen von Kriegen im Vordergrund. Damit richtet sich das Format sowohl an ein sicherheitspolitisches Fachpublikum als auch an Hörerinnen und Hörer, die ein tieferes Verständnis für die globalen Zusammenhänge und die Verteidigungsstrategien der Gegenwart suchen. Als Produktion der ARD unterliegt der Podcast den journalistischen Standards des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland.