Das Wissen | SWR

Das Wissen – Der SWR Wissen Podcast

Das Wissen ist ein tägliches Informationsformat des Südwestrundfunks (SWR), das komplexe Themen aus den Bereichen Wissenschaft, Geschichte, Gesellschaft, Ökologie und Zeitgeschehen für eine breite Hörerschaft aufbereitet. Der Podcast, der aus der langjährigen Radiosendung „SWR2 Wissen“ hervorgegangen ist, folgt einem dokumentarischen Ansatz und legt den Schwerpunkt auf gründliche Recherche sowie die Einordnung globaler Zusammenhänge.

Die inhaltliche Bandbreite des Formats ist weit gefächert. Die einzelnen Episoden behandeln sowohl medizinische und psychologische Fragestellungen als auch technologische Entwicklungen, politische Analysen und historische Ereignisse. Dabei verzichtet das Format auf kurzlebige tagesaktuelle Meldungen und konzentriert sich stattdessen auf tiefgehende Hintergrundberichte. Ziel ist es, dem Publikum ein fundiertes Verständnis für die Wirkmechanismen hinter den Nachrichten zu vermitteln.

Die journalistische Umsetzung erfolgt in der Regel durch spezialisierte Fachredakteure und Autoren, die die Themen in Form von Features oder Radio-Dokumentationen aufarbeiten. Eine typische Episode dauert etwa 28 Minuten und kombiniert einen narrativen roten Faden mit Originaltönen von Experten, Zeitzeugen oder Wissenschaftlern. Dieser Aufbau ermöglicht es, auch abstrakte oder hochkomplexe Materie anschaulich und strukturiert darzustellen.

Als Teil des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags stellt „Das Wissen“ nicht nur die Audiobeiträge zur Verfügung, sondern bietet oft ergänzende Informationen an. Dazu gehören Manuskripte der Sendungen sowie weiterführende Quellenangaben, die eine vertiefende Beschäftigung mit den Inhalten ermöglichen. Das Format erscheint siebenmal pro Woche und ist fest in der ARD Audiothek sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen integriert. Durch die sachliche und distanzierte Erzählweise richtet sich der Podcast an ein Publikum, das Wert auf Faktenorientierung und eine differenzierte Berichterstattung legt. Die Produktion findet primär in den Studios des SWR in Deutschland statt, wobei die Themen häufig eine internationale Relevanz besitzen.

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Zusammenfassung der Episode

In dieser Episode diskutiert Gabor Pahl mit dem Meeresbiogeochemiker Kai Schulz über Geoengineering-Methoden, insbesondere die Ozeanalkalinisierung zur CO2-Entnahme. Dabei werden die chemischen Prozesse der Mineralzugabe sowie die potenziellen biologischen Risiken für marine Nahrungsketten und das Phytoplankton thematisiert. Zudem beleuchtet der Gesprächspartner die wissenschaftlichen Herausforderungen und den Vergleich zu biologischen Verfahren wie der Eisendüngung. Er betont die Notwendigkeit einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage sowie eines gesellschaftlichen Diskurses über die Akzeptanz von Geoengineering-Techniken.

Kapitel

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Highlights

die CO2-Emissionen nehmen nicht ab und es ist dann daher unwahrscheinlich, dass auch das 2-Grad-Ziel zu erreichen ist mit Reduktionen der Emissionen alleine.

00:02:07 · Der Gast erklärt, warum reine Emissionsminderungen nicht mehr ausreichen, um die Klimaziele zu halten.

Die Idee ist, einen natürlichen Prozess, der an Land stattfindet, das ist die sogenannte Gesteinsverwitterung, zu beschleunigen.

00:04:15 · Der Kern des technischen Verfahrens zur CO2-Bindung im Meer wird beschrieben.

Und damit kann es dann durchaus passieren, dass sich das sozusagen Räube-Beute-Verhältnis zwischen Algen und Zooplankton ändert.

00:10:53 · Ein potenzielles ökologisches Risiko durch die Veränderung des pH-Werts im Ozean wird erläutert.

Bevor sowas geschieht, brauchen wir erstens die wissenschaftliche Grundlage und dann brauchen wir als Gesellschaft einen Diskurs, welche Risiken wir als akzeptabel ansehen im Vergleich zum Nichtstun und einem fortschreitenden Klimawandel.

00:23:59 · Der Biologe betont die gesellschaftliche Verantwortung bei der Entscheidung über den Einsatz von Geoengineering.

Nun sind wir aber in der Lage, dass wir es unbedingt, so eine Technik brauchen wir.

00:25:36 · Der Forscher argumentiert, dass aufgrund der Klimakrise die Notwendigkeit solcher Technologien trotz möglicher Risiken zunimmt.

Folgen

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Geoengineering im Meer – Mit Mineralien gegen den Klimawandel?

In dieser Episode diskutiert Gabor Pahl mit dem Meeresbiogeochemiker Kai Schulz über Geoengineering-Methoden, insbesondere die Ozeanalkalinisierung zur CO2-Entnahme. Dabei werden die chemischen Prozesse der Mineralzugabe sowie die potenziellen biologischen Risiken für marine Nahrungsketten und das Phytoplankton thematisiert. Zudem beleuchtet der Gesprächspartner die wissenschaftlichen Herausforderungen und den Vergleich zu biologischen Verfahren wie der Eisendüngung. Er betont die Notwendigkeit einer fundierten wissenschaftlichen Grundlage sowie eines gesellschaftlichen Diskurses über die Akzeptanz von Geoengineering-Techniken.

Sun, 2 Aug 2026 08:30:00 +0200
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Hitze – Wann sie gefährlich wird und wie wir uns anpassen

Dieser Podcast-Beitrag thematisiert die gesundheitlichen Gefahren extremer Hitzewellen und die physiologischen Reaktionen des menschlichen Körpers. Er beleuchtet vulnerable Gruppen wie Schwangere, Kinder und chronisch Kranke sowie mögliche Anpassungsstrategien durch medizinische Versorgung, städtische Planung und individuelle Verhaltensweisen. Zudem werden die physiologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen extremer Hitze behandelt. Es wird erläutert, wie sich der menschliche Körper durch Training an Wärme anpassen kann, aber auch die globalen Gefahren für vulnerable Regionen wie Malaysia und Subsahara-Afrika beleuchtet, wo Klimaveränderungen die Gesundheit und Ernährungssicherheit bedrohen.

31 Jul. 2026
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Können Männer Feministen sein?

Dieser Podcast untersucht die Konstruktion von Männlichkeit und deren Auswirkungen auf Gewalt, soziale Werte sowie die emotionale Ausdrucksfähigkeit. Er beleuchtet soziologische Perspektiven zur Hierarchie der Geschlechter sowie psychologische Studien über den Zusammenhang zwischen sexistischen Stereotypen und geringeren Gemeinschaftswerten bei Männern. Zudem werden die Folgen unterdrückter Emotionen bei Jungen und die Herausforderungen beim Erlernen von Geschlechtergerechtigkeit thematisiert. Die Episode diskutiert die Motivation von Männern für feministisches Handeln sowie soziologische Erklärungen für den Rückzug in konservative Rollenbilder angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten.

30 Jul. 2026
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Bunker, Tiefgaragen, private Keller – Wo wir im Ernstfall Schutz finden

Dieser Podcast thematisiert die mangelnde Zivilschutz-Infrastruktur in Deutschland angesichts aktueller militärischer und hybrider Bedrohungen sowie den Rückbau öffentlicher Schutzräume. Dabei wird das Modell der Schweiz als Vorbild für flächendeckenden Bevölkerungsschutz beleuchtet. Die Debatte verschiebt sich von abstrakten Bunkern hin zu gesellschaftlicher Resilienz und praktischer Krisenvorsorge. Diskutiert werden wissenschaftliche Ansätze zur Simulation von Blackouts sowie private Möglichkeiten des Schutzes, wie etwa der Ausbau von Kellern.

29 Jul. 2026
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Populismus? Faschismus? Politische Begriffe und ihre Grenzen

In diesem Gespräch diskutiert der Historiker Jan Eckel die Problematik politischer Schlagworte wie 'Populismus' und 'Faschismus'. Er warnt davor, dass eine unscharfe Verwendung dieser Begriffe die analytische Schärfe verringert und neue politische Entwicklungen übersehen kann. Eckel erläutert zudem, dass solche Begriffe oft als Ausdruck von Hilflosigkeit bei der Einordnung komplexer Phänomene dienen und eine historische Last tragen. Er reflektiert darüber, wie die Verwendung solcher Labels die gesellschaftliche Wahrnehmung von Realitäten mitgestalten kann.

26 Jul. 2026