Zusammenfassung der Episode
Es ist nur ein Schritt, aber ein entscheidender. Es ist ein Schritt nach vorn in Richtung dreier Polizeibeamten der Wiener Polizei-Spezialeinheit WEGA der als dreifacher Mordversuch angeklagt wird. In dieser Folge von „Schuldfrage“ geht es darum, wie es zu diesem WEGA-Einsatz mit Schusswaffengebrauch gekommen ist. Und warum ein gehörloser, psychisch kranker Mann am Ende schwer verletzt selbst als Angeklagter vor Geschworenen sitzt. Es ist ein besonderer Fall, weil sich alles um Kommunikation dreht: Wie verhandelt man, wenn jemand das gesprochene Wort gar nicht hören kann? Und was erzählt dieser Fall über Polizeitaktik und den Umgang mit psychisch kranken Menschen im Strafrecht?
Es ist nur ein Schritt, aber ein entscheidender. Es ist ein Schritt nach vorn in Richtung dreier Polizeibeamten der Wiener Polizei-Spezialeinheit WEGA der als dreifacher Mordversuch angeklagt wird. In dieser Folge von „Schuldfrage“ geht es darum, wie es zu diesem WEGA-Einsatz mit Schusswaffengebrauch gekommen ist. Und warum ein gehörloser, psychisch kranker Mann am Ende schwer verletzt selbst als Angeklagter vor Geschworenen sitzt. Es ist ein besonderer Fall, weil sich alles um Kommunikation dreht: Wie verhandelt man, wenn jemand das gesprochene Wort gar nicht hören kann? Und was erzählt dieser Fall über Polizeitaktik und den Umgang mit psychisch kranken Menschen im Strafrecht?
Folgen
Dreifacher Mordversuch – und die Anklage fußt auf einem Schritt
GehörtEs ist nur ein Schritt, aber ein entscheidender. Es ist ein Schritt nach vorn in Richtung dreier Polizeibeamten der Wiener Polizei-Spezialeinheit WEGA der als dreifacher Mordversuch angeklagt wird. In dieser Folge von „Schuldfrage“ geht es darum, wie es zu diesem WEGA-Einsatz mit Schusswaffengebrauch gekommen ist. Und warum ein gehörloser, psychisch kranker Mann am Ende schwer verletzt selbst als Angeklagter vor Geschworenen sitzt. Es ist ein besonderer Fall, weil sich alles um Kommunikation dreht: Wie verhandelt man, wenn jemand das gesprochene Wort gar nicht hören kann? Und was erzählt dieser Fall über Polizeitaktik und den Umgang mit psychisch kranken Menschen im Strafrecht?
Ein Vater unter Mordverdacht: Der Fall Leon
Gehört"Sie haben viel erdulden müssen. Sie dürfen den Gerichtssaal als freier Mann verlassen." Mit diesen Worten beendet der Richter am Landesgericht Innsbruck im August 2024 einen Albtraum, der genau 522 Tage andauert. So lange saß Florian A. in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Er soll seinen eigenen Sohn, den sechsjährigen Leon, in der Kitzbühler Ache ertränkt haben. Ein totes Kind, eine vermeintliche Raubtat und eine Sektflasche als Tatwaffe – ein Indizienprozess, der mit einem glatten Freispruch endete. Selten hat ein Fall, Österreich so gespalten wie dieser. In dieser Folge von "Schuldfrage" stellen wir uns die Frage: Wenn der Vater den kleinen Leon nicht getötet hat, wer war es dann? Und wie gut oder gefährlich ist bei so komplexen Fällen Österreichs Rechtsprechung durch 8 Geschworene?
Der Fall Karl Heinz Grasser: Zwei-Klassen-Justiz in Österreich?
GehörtDer Fall Karl-Heinz Grasser bewegt Österreich: Der frühere Finanzminister durfte nach seiner Verurteilung im Buwog-Skandal schon nach wenigen Monaten Haft mit Fußfessel in den Hausarrest wechseln – und löste damit eine Debatte über einen „Promi-Bonus" in der Justiz aus. In dieser Folge von „Schuldfrage" analysieren Magdalena Punz, Jan Michael Marchart und Strafverteidigerin Anna Mair den Fall und klären auf, ob prominente Häftlinge bevorzugt werden.
Abgründe eines Stars: Der Fall Teichtmeister
Gehört„Es ist auf jeden Fall der letzte Schritt in einer zunehmenden Spirale zur Abscheulichkeit.“ Das sagt der Schauspieler Florian Teichtmeister im September 2023 vor Gericht. Gemeint sind damit seine selbstverfassten, pädo-sadistischen Texte, die er über Fotos und Videos von zigtausenden Missbrauchsdarstellungen legt und so einen der größten Skandale der österreichischen Kulturszene auslöst. In dieser Folge von "Schuldfrage" blicken wir hinter die Kulissen, diskutieren, ob das Urteil härter hätte ausfallen müssen und welche Rolle die Öffentlichkeit dabei spielte.
Gott befahl ihm zu töten: Dreifachmord ohne Schuldspruch?
Gehört„Blut, böse Menschen, bitte komm schnell!“ Mit diesen Worten fleht eine 57-jährige chinesische Frau ihren Ehemann am Telefon um Hilfe an. Es ist 20:13 Uhr an einem Freitagabend im Februar 2024. Kurz zuvor hatte sie sich im Zimmer 5 eines Erotikmassagestudios in Wien verbarrikadiert. Von außen hört sie die Todesschreie ihrer Kolleginnen. Als die Polizei kurz darauf am Tatort eintrifft, bietet sich den Beamten ein Bild des Grauens. Drei Frauen liegen tot am Boden – ermordet mit über 100 Messerstichen. Eine Bluttat, die selbst erfahrene Ermittler zutiefst schockiert. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts “Schuldfrage”. Diesmal geht es um eine Tat, die so grausam ist, dass sie kaum in Worte zu fassen ist. Wir sprechen über drei Frauen, die als Sexarbeiterinnen gearbeitet haben und mitten in Wien brutal ermordet wurden. In diesem Fall geht es um Wahn, um eine angebliche Hexe, um einen göttlichen Befehl – aber vor allem um die Frage, die uns seit diesem Fall bewegt: Wie kann jemand,…