Zusammenfassung der Episode
Sie organisierten Sitzblockaden auf Straßen und Autobahnen und klebten ihre Hände auf Asphalt fest. Sie verteilten Öl und Farbe. Die Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation" überschritten mit ihren Protesten bewusst Grenzen, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Sie ernteten dafür nicht nur Beschimpfungen von Autofahrerinnen und Autofahrern, die im Frühverkehr im Stau standen. Sondern auch eine Reaktion der österreichischen Behörden: Festnahmen, Untersuchungshaft, sogar Ermittlungen wegen krimineller Vereinigung. In dieser Folge von Schuldfrage besprechen wir anhand des Mammutprozesses gegen die mittlerweile aufgelöste "Letzte Generation", wie weit ziviler Ungehorsam gehen darf. Wann ist Protest für ein legitimes Anliegen gerechtfertigt? Und ab wann wird Klimaprotest zur Straftat?
Sie organisierten Sitzblockaden auf Straßen und Autobahnen und klebten ihre Hände auf Asphalt fest. Sie verteilten Öl und Farbe. Die Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation" überschritten mit ihren Protesten bewusst Grenzen, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Sie ernteten dafür nicht nur Beschimpfungen von Autofahrerinnen und Autofahrern, die im Frühverkehr im Stau standen. Sondern auch eine Reaktion der österreichischen Behörden: Festnahmen, Untersuchungshaft, sogar Ermittlungen wegen krimineller Vereinigung. In dieser Folge von Schuldfrage besprechen wir anhand des Mammutprozesses gegen die mittlerweile aufgelöste "Letzte Generation", wie weit ziviler Ungehorsam gehen darf. Wann ist Protest für ein legitimes Anliegen gerechtfertigt? Und ab wann wird Klimaprotest zur Straftat?
Folgen
Wurden die Klimakleber zu Unrecht verurteilt?
GehörtSie organisierten Sitzblockaden auf Straßen und Autobahnen und klebten ihre Hände auf Asphalt fest. Sie verteilten Öl und Farbe. Die Aktivistinnen und Aktivisten der "Letzten Generation" überschritten mit ihren Protesten bewusst Grenzen, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Sie ernteten dafür nicht nur Beschimpfungen von Autofahrerinnen und Autofahrern, die im Frühverkehr im Stau standen. Sondern auch eine Reaktion der österreichischen Behörden: Festnahmen, Untersuchungshaft, sogar Ermittlungen wegen krimineller Vereinigung. In dieser Folge von Schuldfrage besprechen wir anhand des Mammutprozesses gegen die mittlerweile aufgelöste "Letzte Generation", wie weit ziviler Ungehorsam gehen darf. Wann ist Protest für ein legitimes Anliegen gerechtfertigt? Und ab wann wird Klimaprotest zur Straftat?
Dreifacher Mordversuch – und die Anklage fußt auf einem Schritt
GehörtEs ist nur ein Schritt, aber ein entscheidender. Es ist ein Schritt nach vorn in Richtung dreier Polizeibeamten der Wiener Polizei-Spezialeinheit WEGA der als dreifacher Mordversuch angeklagt wird. In dieser Folge von „Schuldfrage“ geht es darum, wie es zu diesem WEGA-Einsatz mit Schusswaffengebrauch gekommen ist. Und warum ein gehörloser, psychisch kranker Mann am Ende schwer verletzt selbst als Angeklagter vor Geschworenen sitzt. Es ist ein besonderer Fall, weil sich alles um Kommunikation dreht: Wie verhandelt man, wenn jemand das gesprochene Wort gar nicht hören kann? Und was erzählt dieser Fall über Polizeitaktik und den Umgang mit psychisch kranken Menschen im Strafrecht?
Ein Vater unter Mordverdacht: Der Fall Leon
Gehört"Sie haben viel erdulden müssen. Sie dürfen den Gerichtssaal als freier Mann verlassen." Mit diesen Worten beendet der Richter am Landesgericht Innsbruck im August 2024 einen Albtraum, der genau 522 Tage andauert. So lange saß Florian A. in Untersuchungshaft. Der Vorwurf: Er soll seinen eigenen Sohn, den sechsjährigen Leon, in der Kitzbühler Ache ertränkt haben. Ein totes Kind, eine vermeintliche Raubtat und eine Sektflasche als Tatwaffe – ein Indizienprozess, der mit einem glatten Freispruch endete. Selten hat ein Fall, Österreich so gespalten wie dieser. In dieser Folge von "Schuldfrage" stellen wir uns die Frage: Wenn der Vater den kleinen Leon nicht getötet hat, wer war es dann? Und wie gut oder gefährlich ist bei so komplexen Fällen Österreichs Rechtsprechung durch 8 Geschworene?
Der Fall Karl Heinz Grasser: Zwei-Klassen-Justiz in Österreich?
GehörtDer Fall Karl-Heinz Grasser bewegt Österreich: Der frühere Finanzminister durfte nach seiner Verurteilung im Buwog-Skandal schon nach wenigen Monaten Haft mit Fußfessel in den Hausarrest wechseln – und löste damit eine Debatte über einen „Promi-Bonus" in der Justiz aus. In dieser Folge von „Schuldfrage" analysieren Magdalena Punz, Jan Michael Marchart und Strafverteidigerin Anna Mair den Fall und klären auf, ob prominente Häftlinge bevorzugt werden.
Abgründe eines Stars: Der Fall Teichtmeister
Gehört„Es ist auf jeden Fall der letzte Schritt in einer zunehmenden Spirale zur Abscheulichkeit.“ Das sagt der Schauspieler Florian Teichtmeister im September 2023 vor Gericht. Gemeint sind damit seine selbstverfassten, pädo-sadistischen Texte, die er über Fotos und Videos von zigtausenden Missbrauchsdarstellungen legt und so einen der größten Skandale der österreichischen Kulturszene auslöst. In dieser Folge von "Schuldfrage" blicken wir hinter die Kulissen, diskutieren, ob das Urteil härter hätte ausfallen müssen und welche Rolle die Öffentlichkeit dabei spielte.