Mord auf Ex ist ein journalistisch geführter True-Crime-Podcast, der wöchentlich von den Reporterinnen Leonie Bartsch und Linn Schütze moderiert wird. Seit seinem Start hat sich das Format zu einer der erfolgreichsten Produktionen im deutschsprachigen Raum entwickelt. Der inhaltliche Fokus liegt auf der detaillierten Aufarbeitung realer Kriminalfälle, wobei das Spektrum von internationalen Kriminalgeschichten und historischen Ereignissen bis hin zu aktuellen juristischen Prozessen und Cold Cases reicht.
Ein wesentliches Merkmal der Produktion ist die investigative Herangehensweise der beiden Gastgeberinnen. Über die bloße Rekonstruktion von Tathergängen hinaus integrieren Bartsch und Schütze eigene Recherchen in die Episoden. Dies umfasst die Sichtung von Gerichtsakten und Ermittlungsprotokollen, Besuche an Originalschauplätzen sowie Interviews mit Sachverständigen, Zeugen, Überlebenden und Angehörigen. Dieser dokumentarische Ansatz wird insbesondere in dem Unterformat „Tiefe Spuren“ vertieft, in dem Betroffene selbst zu Wort kommen und oft langjährige, komplexe Kriminalfälle thematisiert werden.
Die Struktur des Podcasts verbindet narratives Storytelling mit einer sachlichen Einordnung der rechtlichen und psychologischen Hintergründe. Während das Format in seinen Anfängen noch einen informelleren Charakter aufwies, hat es sich zunehmend zu einer fundierten journalistischen Dokumentation entwickelt, die auch gesellschaftliche Auswirkungen von Verbrechen und gesetzliche Entwicklungen beleuchtet. Neben klassischen Mordfällen werden auch Survival-Geschichten thematisiert, die außergewöhnliche Überlebensschicksale in den Mittelpunkt stellen.
Das Format wird von Seven.One Audio produziert und ist fest in der professionellen Audiolandschaft verankert. Die journalistische Sorgfalt zeigt sich in der konsequenten Quellenarbeit und der fachlichen Begleitung durch Experten aus der Rechtsmedizin, Psychologie und Kriminalistik. Neue Episoden erscheinen regelmäßig am Montag und bieten eine umfassende Analyse nationaler wie internationaler Kriminalistik. Die Sendung erreicht ein breites Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz und gilt als Referenzpunkt für modernes, recherchebasiertes True-Crime-Storytelling.