MORD AUF EX

Mord auf Ex Podcast

Mord auf Ex ist ein journalistisch geführter True-Crime-Podcast, der wöchentlich von den Reporterinnen Leonie Bartsch und Linn Schütze moderiert wird. Seit seinem Start hat sich das Format zu einer der erfolgreichsten Produktionen im deutschsprachigen Raum entwickelt. Der inhaltliche Fokus liegt auf der detaillierten Aufarbeitung realer Kriminalfälle, wobei das Spektrum von internationalen Kriminalgeschichten und historischen Ereignissen bis hin zu aktuellen juristischen Prozessen und Cold Cases reicht.

Ein wesentliches Merkmal der Produktion ist die investigative Herangehensweise der beiden Gastgeberinnen. Über die bloße Rekonstruktion von Tathergängen hinaus integrieren Bartsch und Schütze eigene Recherchen in die Episoden. Dies umfasst die Sichtung von Gerichtsakten und Ermittlungsprotokollen, Besuche an Originalschauplätzen sowie Interviews mit Sachverständigen, Zeugen, Überlebenden und Angehörigen. Dieser dokumentarische Ansatz wird insbesondere in dem Unterformat „Tiefe Spuren“ vertieft, in dem Betroffene selbst zu Wort kommen und oft langjährige, komplexe Kriminalfälle thematisiert werden.

Die Struktur des Podcasts verbindet narratives Storytelling mit einer sachlichen Einordnung der rechtlichen und psychologischen Hintergründe. Während das Format in seinen Anfängen noch einen informelleren Charakter aufwies, hat es sich zunehmend zu einer fundierten journalistischen Dokumentation entwickelt, die auch gesellschaftliche Auswirkungen von Verbrechen und gesetzliche Entwicklungen beleuchtet. Neben klassischen Mordfällen werden auch Survival-Geschichten thematisiert, die außergewöhnliche Überlebensschicksale in den Mittelpunkt stellen.

Das Format wird von Seven.One Audio produziert und ist fest in der professionellen Audiolandschaft verankert. Die journalistische Sorgfalt zeigt sich in der konsequenten Quellenarbeit und der fachlichen Begleitung durch Experten aus der Rechtsmedizin, Psychologie und Kriminalistik. Neue Episoden erscheinen regelmäßig am Montag und bieten eine umfassende Analyse nationaler wie internationaler Kriminalistik. Die Sendung erreicht ein breites Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz und gilt als Referenzpunkt für modernes, recherchebasiertes True-Crime-Storytelling.

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Zusammenfassung der Episode

In dieser Episode wird der Fall von Pedro Alonso López, bekannt als das „Monster der Anden“, beleuchtet. Die Erzählung beginnt mit seiner Identifizierung in Ecuador und beschreibt die gewaltsame Reaktion der Bevölkerung auf seine Taten sowie sein anschließendes Geständnis, nach dem er hunderte Entführungen und Morde in Kolumbien, Ecuador und Peru zugab. Der Bericht geht tiefer in die Biografie des Täters ein, beleuchtet seine traumatische Kindheit und die fragwürdigen rechtlichen Konsequenzen. Trotz der enormen Opferzahlen erhielt López eine milde Strafe und wurde nach einer psychiatrischen Behandlung auf Bewährung entlassen, woraufhin er spurlos verschwand.

Kapitel

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Highlights

Mit echten Namen heißt er Pedro Alonso López.

00:07:43 · Die Identifizierung des Täters, der als einer der furchtbarsten Serienmörder gilt.

Er erzählt stolz, dass er über 100 Mädchen in Kolumbien und über 110 Mädchen in Ecuador und noch mehr in Peru entführt, missbraucht und erwürgt hätte.

00:19:56 · Dies ist das erschreckende Ausmaß der Taten, die Lopez nach dem Kontakt mit dem Mitgefangenen zugibt.

Die Mädchen sind nicht in den Händen einer Bande, sondern in der Hand eines ganz besonderen Wesens. Der Hauptmann entgegnet, welches Wesen? Und Lopez antwortet, das bin ich.

00:28:11 · López bricht mit seiner vorherigen Verteidigung und übernimmt die alleinige Verantwortung für die Morde.

Ende Januar 1981 fällt das Urteil und er bekommt nur 16 Jahre.

00:48:02 · Der Sprecher drückt seine Fassungslosigkeit über die extrem milde Strafe für eine so hohe Anzahl an Morden aus.

Er meldet sich danach noch ein paar Mal bei den Behörden und dann ist er weg. Spurlos.

00:55:25 · Der Sprecher berichtet über das mysteriöse Verschwinden von Lopez nach seiner Entlassung.

Folgen

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Das Monster der Anden

In dieser Episode wird der Fall von Pedro Alonso López, bekannt als das „Monster der Anden“, beleuchtet. Die Erzählung beginnt mit seiner Identifizierung in Ecuador und beschreibt die gewaltsame Reaktion der Bevölkerung auf seine Taten sowie sein anschließendes Geständnis, nach dem er hunderte Entführungen und Morde in Kolumbien, Ecuador und Peru zugab. Der Bericht geht tiefer in die Biografie des Täters ein, beleuchtet seine traumatische Kindheit und die fragwürdigen rechtlichen Konsequenzen. Trotz der enormen Opferzahlen erhielt López eine milde Strafe und wurde nach einer psychiatrischen Behandlung auf Bewährung entlassen, woraufhin er spurlos verschwand.

25 Okt. 2026
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Der Giftgeiger

Die Podcaster beleuchten die Verbindung zwischen der dramatischen Welt der klassischen Musik und einem realen Kriminalfall aus Flensburg. Im Zentrum steht Olaf, ein ehemaliger erster Konzertmeister, dessen tiefer Neid auf seinen Nachfolger Maxim und der immense berufliche Druck zu einer gefährlichen Eskalation führten. Nach seinem Rücktritt entwickelte Olaf Mordabsichten und begann, mit Brodifacum zu experimentieren. Die Vergiftungen trafen jedoch nicht nur sein ursprüngliches Ziel, sondern auch seine engsten Freunde und sogar seine eigene Mutter. Der Prozess endete mit einer Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren, nachdem das Gericht seine Ausreden als unglaubwürdig zurückwies.

18 Okt. 2026
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Warum ich?

Die Moderatorinnen berichten zu Beginn über den Erfolg des Podcasts 'Der Zug', der zur Wiederaufnahme der Ermittlungen im Fall Hannes Schündler in Sachsen-Anhalt geführt hat. Im Anschluss folgt die Geschichte von Brenda Lin, die während einer Klassenfahrt nach Neukaledonien durch die Nachricht von der grausamen Ermordung ihrer Familie in Australien erschüttert wird. Die Erzählung beleuchtet die komplexen Ermittlungen zum Tod der Familie Lynn, bei denen zunächst Theorien eines erweiterten Suizids des Vaters im Raum standen. Erst durch Spurensuche und die Entdeckung von Motiven wie Neid und jahrelangem Missbrauch konnte Onkel Robert überführt werden. Trotz des traumatischen Verlusts hat Brenda heute ein erfolgreiches Leben als Kriminologin aufgebaut.

11 Okt. 2026
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Katz-und-Maus-Spiel

Die Folge beginnt mit einer Diskussion über den schockierenden Fall der 'Cornwall Seven' und geht über in eine detaillierte Analyse der Dokumentation 'Don't Fuck With Cats'. Im Zentrum steht die Jagd der Internet-Detektive auf den Tierquäler Luca Magnotta, deren Ermittlungen durch digitale Werkzeuge wie Google Street View zu spektakulären Ergebnissen führten. Der Bericht beleuchtet die Eskalation von Magnotas Taten, von der Inszenierung seiner Online-Präsenz bis hin zum grausamen Mord an Jun Lin und seiner Flucht nach Berlin. Abschließend werden die psychologischen Hintergründe des Täters sowie die Rolle seiner Mutter thematisiert, bevor ein Ausblick auf einen True Crime Hackathon in Sachsen-Anhalt gegeben wird.

04 Okt. 2026
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Das letzte Familienessen

In dieser Folge beleuchten wir einen erschütternden Kriminalfall aus Australien. Erin, eine Frau mit beträchtlichem Erbe, geriet nach einer finanziellen Großzügigkeit gegenüber der Familie ihres Ex-Mannes in einen tiefen Konflikt mit deren Verwandten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, bei dem Erin ihre Krebsdiagnose offenbarte, erkrankten mehrere Familienmitglieder schwer an einer Knollenblätterpilzvergiftung. Die Ermittlungen enthüllten eine geplante Tat: Von der gezielten Suche nach Giftpilzen im Internet bis hin zur Vernichtung digitaler Beweise und der Entsorgung eines Dörrautomaten – die Spurensuche führte direkt zu Erins Schuld.

27 Sep. 2026