Was bisher geschah ist ein deutschsprachiger Geschichtspodcast, der von dem Geschichtsjournalisten Joachim Telgenbüscher und dem Historiker sowie Publizisten Nils Minkmar moderiert wird. Das Format verfolgt das Ziel, historische Ereignisse, Persönlichkeiten und gesellschaftliche Entwicklungen zu analysieren, um deren Auswirkungen auf die Gegenwart und mögliche zukünftige Szenarien verständlich zu machen. Die inhaltliche Ausrichtung basiert auf der Prämisse, dass ein tiefgreifendes Verständnis der Vergangenheit essenziell für die Einordnung aktueller Weltgeschehnisse ist.
In den einzelnen Episoden thematisieren die beiden Experten ein breites Spektrum historischer Epochen und Sujets. Das Themenspektrum reicht von politischen Machtspielen und Intrigen im Römischen Reich über die Untersuchung radikaler Gruppierungen und Sekten in der Frühen Neuzeit bis hin zu den Führungsstrategien bedeutender Eroberer. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der Analyse von Machtstrukturen, dem Umgang mit Extremismus und den biografischen Hintergründen prägender Figuren der Weltgeschichte.
Die Moderatoren bringen unterschiedliche fachliche Perspektiven in den Diskurs ein: Joachim Telgenbüscher verfügt über langjährige Erfahrung in der geschichtsjournalistischen Vermittlung, unter anderem durch seine Tätigkeit für das Magazin GEO Epoche. Nils Minkmar ergänzt dies durch seine akademische Ausbildung als Historiker und seine profunde Kenntnis der europäischen Kultur- und Mediengeschichte. Gemeinsam bereiten sie komplexe Sachverhalte in Dialogform auf, wobei der Fokus auf kausalen Zusammenhängen und der Relevanz für die moderne Gesellschaft liegt.
Der Podcast erscheint in einem wöchentlichen Turnus, jeweils am Dienstag. Die Episoden sind als in sich geschlossene Themenblöcke gestaltet und auf allen gängigen Audio-Plattformen verfügbar. Das Format richtet sich an eine Zuhörerschaft, die an einer analytischen und faktenbasierten Auseinandersetzung mit der Geschichte interessiert ist, ohne dabei auf eine klare journalistische Einordnung zu verzichten. Ergänzende Informationen und visuelle Einblicke zu den besprochenen Themen werden über soziale Medien, insbesondere Instagram, zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird über die Plattform Acast distribuiert.