Zusammenfassung der Episode
Transrapid – Der Zug ohne Räder Ein Zug, der mit 500 km/h unterwegs ist und dabei nicht einmal die Schienen berührt? Klingt nach Science-Fiction – war aber in Deutschland tatsächlich Realität. Wir schauen uns den Transrapid genauer an: Wir beginnen mit dem tragischen Unglück von Lathen im Jahr 2006 und klären, was damals passiert ist. Anschließend geht es tief hinein in die Technik: Wie bringt man einen mehrere hundert Tonnen schweren Zug zum Schweben? Wie funktioniert der Linearmotor? Und warum steckt beim Transrapid ein großer Teil des „Motors“ überhaupt im Fahrweg? Wir werfen außerdem einen Blick auf die Geschichte der deutschen Magnetschwebebahn, ihre Rekordfahrten und die großen Pläne, die den Transrapid einst zum Verkehrsmittel der Zukunft machen sollten. Und zum Schluss reisen wir einmal um die Welt: Wo fahren heute eigentlich noch Magnetschwebebahnen – und was ist aus der Technik geworden? Eine Geschichte über Magneten, 500 km/h, große Zukunftsträume und eine ziemlich ungewöhnliche Eisenbahn. Technik…
Transrapid – Der Zug ohne Räder Ein Zug, der mit 500 km/h unterwegs ist und dabei nicht einmal die Schienen berührt? Klingt nach Science-Fiction – war aber in Deutschland tatsächlich Realität. Wir schauen uns den Transrapid genauer an: Wir beginnen mit dem tragischen Unglück von Lathen im Jahr 2006 und klären, was damals passiert ist. Anschließend geht es tief hinein in die Technik: Wie bringt man einen mehrere hundert Tonnen schweren Zug zum Schweben? Wie funktioniert der Linearmotor? Und warum steckt beim Transrapid ein großer Teil des „Motors“ überhaupt im Fahrweg? Wir werfen außerdem einen Blick auf die Geschichte der deutschen Magnetschwebebahn, ihre Rekordfahrten und die großen Pläne, die den Transrapid einst zum Verkehrsmittel der Zukunft machen sollten. Und zum Schluss reisen wir einmal um die Welt: Wo fahren heute eigentlich noch Magnetschwebebahnen – und was ist aus der Technik geworden? Eine Geschichte über Magneten, 500 km/h, große Zukunftsträume und eine ziemlich ungewöhnliche Eisenbahn. Technik…
Folgen
Transrapid - der Zug ohne Räder - TT70
GehörtTransrapid – Der Zug ohne Räder Ein Zug, der mit 500 km/h unterwegs ist und dabei nicht einmal die Schienen berührt? Klingt nach Science-Fiction – war aber in Deutschland tatsächlich Realität. Wir schauen uns den Transrapid genauer an: Wir beginnen mit dem tragischen Unglück von Lathen im Jahr 2006 und klären, was damals passiert ist. Anschließend geht es tief hinein in die Technik: Wie bringt man einen mehrere hundert Tonnen schweren Zug zum Schweben? Wie funktioniert der Linearmotor? Und warum steckt beim Transrapid ein großer Teil des „Motors“ überhaupt im Fahrweg? Wir werfen außerdem einen Blick auf die Geschichte der deutschen Magnetschwebebahn, ihre Rekordfahrten und die großen Pläne, die den Transrapid einst zum Verkehrsmittel der Zukunft machen sollten. Und zum Schluss reisen wir einmal um die Welt: Wo fahren heute eigentlich noch Magnetschwebebahnen – und was ist aus der Technik geworden? Eine Geschichte über Magneten, 500 km/h, große Zukunftsträume und eine ziemlich ungewöhnliche Eisenbahn. Technik…
Abfluss für den Acker - TT69
GehörtWas haben römische Landwirte, moderne GPS-Technik und ein umgebauter Unimog gemeinsam? Sie alle spielen eine Rolle bei einer Technik, die dafür sorgt, dass landwirtschaftliche Flächen nicht dauerhaft unter Wasser stehen: die unterirdischen Feldentwässerung - Drainage. Schon in der Antike wussten Menschen, dass zu viel Wasser auf einem Feld zum Problem werden kann. Die Römer und andere Kulturen nutzten dafür unter anderem offene Entwässerungsgräben, Steinpackungen und unterirdische Drainagen. Teilweise wurden Ton- oder Keramikrohre eingesetzt, durch die überschüssiges Wasser abfließen konnte. Das Prinzip ist dabei bis heute dasselbe: Wasser wird gesammelt und kontrolliert aus dem Boden abgeführt. Heute übernehmen perforierte Kunststoffrohre diese Aufgabe. Doch damit das Wasser tatsächlich abfließt, müssen die Leitungen ein Gefälle besitzen. Und genau hier wird es technisch interessant. Bevor überhaupt ein Graben ausgehoben wird, wird das Gelände vermessen. Moderne Entwässerungsmaschinen arbeiten mit GNSS,…
Neutral Moresnet - TT68
GehörtMitten in Europa gab es fast ein Jahrhundert lang einen Staat, den heute kaum noch jemand kennt: Neutral Moresnet. Entstanden ist dieses ungewöhnliche Staatsgebilde nicht aus einer Revolution oder einem Krieg, sondern aus einem Streit um eine Zinkmine. Nach den napoleonischen Kriegen konnten sich die Niederlande und Preußen nicht einigen, wem das kleine, aber äußerst wertvolle Gebiet rund um die Mine von Vieille Montagne gehören sollte. Die Lösung war ungewöhnlich: Das Gebiet wurde neutral – und damit begann die Geschichte von Neutral Moresnet. Doch was machte die Zinkmine überhaupt so wertvoll? Wir reisen zurück ins frühe 19. Jahrhundert und schauen uns an, wie Zink damals aus seinem Erz gewonnen wurde. Eine entscheidende Rolle spielte dabei Jean-Jacques Dony, der ein neues Verfahren entwickelte, mit dem sich Zink wesentlich effizienter gewinnen ließ. Ausgerechnet die Eigenschaften des Metalls machten seine Herstellung allerdings zu einer technischen Herausforderung. Und Zink hatte noch eine weitere…
Wasser marsch - TT67
GehörtWasser aus dem Wasserhahn wirkt heute selbstverständlich – doch bis es dort ankommt, steckt erstaunlich viel Technik dahinter. In dieser Episode von Technik Tales verfolgen wir den Weg des Wassers von den ersten Brunnen, Seen und Flüssen bis zum modernen Trinkwassernetz. Wir schauen uns an, wie die Menschen schon in der Antike Wasser über Aquädukte über große Entfernungen transportierten und wie die Römer mit dem Prinzip der kommunizierenden Röhren sogar Täler überwinden konnten. Später ermöglichten sogenannte Wasserkünste, Wasser mit mechanischer Kraft auf ein höheres Niveau zu fördern – der Vorläufer moderner Pumpwerke. Von dort geht es weiter zu Speichertürmen und Hochbehältern, die nicht nur als Wasserspeicher dienen, sondern auch den nötigen Druck im Leitungsnetz erzeugen. Wir erklären, was es mit unterschiedlichen Druckzonen auf sich hat und warum sich in einer Wasserleitung plötzlich gewaltige Druckwellen ausbreiten können – der sogenannte Druckstoß. Und natürlich werfen wir auch einen Blick auf die…
Die Frische von Paris - TT66
GehörtMitten unter den Straßen von Paris verbirgt sich eines der größten und faszinierendsten technischen Bauwerke Europas – ein über 100 Kilometer langes Fernkältenetz. Statt jedes Büro, Museum oder Hotel mit eigenen Kältemaschinen auszustatten, strömt eiskaltes Wasser durch ein weit verzweigtes Rohrsystem und versorgt mehr als 800 Gebäude mit klimafreundlicher Kühlung. Doch wie entstand diese unterirdische Infrastruktur in einer Stadt, die bereits von Metro-Tunneln, Abwasserkanälen, Katakomben und zahllosen Versorgungsleitungen durchzogen ist? In dieser Episode von Technik Tales begleiten wir den Bau der Pariser Fernkälte – von den ersten Planungen bis zur Verlegung tonnenschwerer Stahlrohre unter einer der dichtesten Innenstädte Europas. Wir erklären, wie die Rohre überhaupt in den Untergrund gelangten, welche Bauverfahren zum Einsatz kamen und welche Herausforderungen historische Bauwerke, enge Straßen und der laufende Verkehr mit sich brachten. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die aufwendige Koordination…