NZZ Akzent

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Gut informiert in 15 Minuten. Die Korrespondenten und Redaktorinnen der NZZ erzählen jeden Tag eine Geschichte, die die Welt bewegt. Ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – wir liefern fundierte Analysen, spannende Geschichten und neue Perspektiven, verständlich eingeordnet und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis freitags. Jeden zweiten Samstag gibt es ausserdem eine exklusive Extrafolge, in der unsere Korrespondentinnen von ihrem Arbeitsalltag im Ausland berichten.
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KI-Bremse: Anthropic und Co. wollen Vorsicht, Trump nicht

16 Sep. 2026
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Er war Pablo Escobars Logistiker – nun ist er Rentner

In dieser Episode von NZZ Akzent berichtet der Lateinamerika-Korrespondent Alexander Busch über ein außergewöhnliches Treffen in Kolumbien. Im Zentrum steht Carlos Leda, ein 77-jähriger Mann, der einst als einer der bedeutendsten Logistiker des Medellín-Kartells galt und die Lieferketten für Kokain in die USA mitaufbaute. Der Bericht beleuchtet Leda als Pionier des modernen Kokainschmuggels, seine Zusammenarbeit mit Pablo Escobar sowie seinen langjährigen Weg durch das US-Gefängnissystem bis hin zu seiner Entlassung nach Deutschland. Das Gespräch vertieft die Mechanismen der damaligen Drogenpolitik unter Nixon und Reagan und zieht Parallelen zur aktuellen globalen Drogenbekämpfung. Trotz seiner kriminellen Vergangenheit und einer Haftstrafe von über drei Jahrzehnten zeigt sich Leda heute als bescheidener Rentner, der mit Merchandising sein Auskommen sichert, ohne dabei tiefgreifende Reue für seine Rolle im Aufbau des internationalen Kokainhandels zu zeigen.

15 Sep. 2026
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Kriegsangst in Estland: Wie lebt es sich mit Russland als Nachbar?

In dieser Episode von NZZ Akzent thematisiert die Korrespondentin Linda Koponen die wachsende Unsicherheit und wirtschaftliche Belastung in Estland. Anhand der Schicksale eines südafrikanischen Expats, der aufgrund der russischen Bedrohung eine Flucht nach Portugal plant, und einer estnischen Schneiderin, die unter hoher Inflation und steigenden Verteidigungsausgaben leidet, wird die prekäre Lage im Baltikum beleuchtet. Der Bericht untersucht die historischen Traumata der Sowjetzeit, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die regionale Sicherheit sowie die zunehmende wirtschaftliche Instabilität durch hohe Mehrwertsteuersätze und Energiepreise.

14 Sep. 2026
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El Niño kommt – stärker als je zuvor?

In dieser Episode des Podcasts diskutiert die Moderatorin Alice Grosjean mit dem Wissenschaftsredaktor Sven Tietz über das bevorstehende El-Niño-Phänomen, das laut aktuellen Prognosen besonders extrem ausfallen könnte. Das Gespräch beleuchtet die meteorologischen Grundlagen der Meereserwärmung im Pazifik und die daraus resultierenden globalen Wetterveränderungen, von Überschwemmungen in Peru bis hin zu Dürren in Indonesien. Darüber hinaus werden die sozioökonomischen Auswirkungen thematisiert, wie etwa die Bedrohung der globalen Ernährungssicherheit durch Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise. Die Diskussion umfasst zudem den Zusammenhang zwischen El Niño und dem Klimawandel sowie die potenziellen indirekten Folgen für Europa und die Weltwirtschaft.

11 Sep. 2026
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Angst vor Trump? Warum Europa sein Gold nach Hause holt

In dieser Episode von NZZ Akzent diskutiert die Moderatorin Nadine Landert mit dem Wirtschaftsredaktor Matthias Wenz über den globalen Trend, Goldreserven aus den USA abzuziehen. Am Beispiel der Niederlande wird erläutert, wie 78 Tonnen Gold von New York nach London verlagert wurden, um die Krisenvorsorge angesichts geopolitischer Unruhen zu stärken und die Liquidität im Falle eines Verkaufs zu erhöhen. Das Gespräch beleuchtet zudem die historischen Gründe für die Lagerung von Gold in den USA sowie die aktuellen Beweggründe anderer Nationen wie Frankreich. Es wird erörtert, ob politische Unsicherheiten durch Donald Trump eine Rolle spielen und wie sich die Schweiz mit ihrer spezifischen Strategie, kein Gold mehr in den USA zu lagern, in diesem globalen Kontext positioniert.

10 Sep. 2026