Alle meine Mörder

Alle meine Mörder

Warum wird ein Mensch zum Mörder? In Alle meine Mörder geht es nicht nur um spektakuläre Kriminalfälle , sondern um die Frage, was hinter ihnen steckt. Journalistin und Kriminologin Bernadette Krassay analysiert gemeinsam mit Strafverteidigern, Gerichtspsychiatern, Ermittlern und weiteren Experten echte Verbrechen aus kriminologischer, psychologischer und kriminalistischer Sicht. Im Mittelpunkt stehen Täterbiografien, Motive, weibliche Täterinnen, Serienmörder und die Mechanismen, die zu schweren Straftaten führen.
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Zusammenfassung der Episode

Ein Pfarrer im Waldviertel, ein junger Mann aus Wien und ein Wochenende im Pfarrhof, das mit Messerstichen im Keller endet. Im März 1996 lädt ein Pfarrer einen jungen Mann, den er für ein Wochenende bezahlt, in den Pfarrhof ein. Es wird gegessen, getrunken, gefeiert, und am Ende fließt Blut. Der Pfarrer sagt, er habe nur seine gestohlenen Ringe zurückgewollt. Der junge ist in Todesangst geflohen. Die Geschworenen glauben dem Pfarrer nicht. In dieser Folge spricht Dr. Karl Bernhauser über einen Fall, der in Österreich bis heute einzigartig sein dürfte. Ein Fall über Doppelleben, Glaubwürdigkeit vor Gericht und die Frage, wem Geschworene eher glauben: dem Geistlichen oder dem Außenseiter? 🗣️ Maximilian T. Gut

Folgen

14-

Der Pfarrer und ein Strichjunge

Ein Pfarrer im Waldviertel, ein junger Mann aus Wien und ein Wochenende im Pfarrhof, das mit Messerstichen im Keller endet. Im März 1996 lädt ein Pfarrer einen jungen Mann, den er für ein Wochenende bezahlt, in den Pfarrhof ein. Es wird gegessen, getrunken, gefeiert, und am Ende fließt Blut. Der Pfarrer sagt, er habe nur seine gestohlenen Ringe zurückgewollt. Der junge ist in Todesangst geflohen. Die Geschworenen glauben dem Pfarrer nicht. In dieser Folge spricht Dr. Karl Bernhauser über einen Fall, der in Österreich bis heute einzigartig sein dürfte. Ein Fall über Doppelleben, Glaubwürdigkeit vor Gericht und die Frage, wem Geschworene eher glauben: dem Geistlichen oder dem Außenseiter? 🗣️ Maximilian T. Gut

22 Okt. 2026
13-

Der Schlächter von Rohrbach

In Rohrbach werden zwei Frauen getötet, ihre Leichen geschändet. Eine Tat, die kaum zu begreifen ist. Strafverteidiger Andreas Mauhart verteidigte ihn. In dieser Folge spricht er über den Fall und darüber, wie man mit dem Unfassbaren arbeitet: Wo verläuft die Grenze zwischen Verteidigung und Verständnis? Wie sehr berührt einen Strafverteidiger so eine grausame Tat? Und was bleibt von einem solchen Fall? 🗣️ Maximilian T. Gut

15 Okt. 2026
12-

Ein Polizist wird zum Mörder

Daniel L. tötet 2016 in Wien seine schwangere Freundin und das gemeinsame Kind. Er ist Polizist. Es ist eine Tat, die kaum jemand begreifen kann und ganz Österreich in Atem hält. Strafverteidigerin Iris Augendoppler vertrat Daniel L. In dieser Folge erzählt sie, wie es ist, einen Mandanten zu begleiten, dem so etwas zur Last gelegt wird. Wo verläuft die Grenze zwischen Verteidigung und Verständnis? Wie geht man als Juristin mit dem Unfassbaren um? Und was bleibt von so einem Fall? Ein Gespräch darüber, warum uns gerade solche Fälle besonders erschüttern und wie es zu dieser Tat kommen konnte. 🗣️ Maximilian T. Gut

07 Okt. 2026
11-

Wo ist Tibor Foco?

Er zählt zu den meistgesuchten Personen Österreichs, Tibor Foco. Im März 1986 soll er die Prostituierte Elfriede Hochgatter in Linz ermordet haben. Ihre Leiche wird an den Gleisen der Westbahn gefunden. Die Spur führt in ein Rotlichtlokal und zu einem Mann, den in Linz jeder kennt. Tibor Foco ist zum damaligen Zeitpunkt Motorradrennfahrer und Bordellbetreiber. 1987 wird er rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt, doch ihm gelingt auf spektakuläre Art die Flucht. Bis heute weiß niemand, wo er ist. TV-Journalist Christoph Bendas (ORF) hat jahrelang zu Foco recherchiert und nun sogar ein Buch veröffentlicht. In dieser Folge ist er bei mir zu Gast und erzählt von seinen Recherchen, seinen Interviews mit Involvierten und was er selbst über den Fall denkt. 🗣️ Maximilian T. Gut

01 Okt. 2026
10-

Spezialfolge: Warum wir True Crime lieben

Warum lieben wir True Crime und was, wenn das gar nicht so harmlos ist, wie wir denken? In dieser Folge spreche ich mit Corinna Perchtold-Stefan über die Faszination, die uns alle irgendwie gepackt hat: Warum können wir nicht aufhören, Podcasts über Mord und Totschlag zu hören? Warum schauen wir hin, wo wir eigentlich wegschauen sollten? Wir tauchen ein in die Psychologie dahinter, warum uns das Grauen fesselt, warum wir uns insgeheim fragen, was WIR in so einer Situation tun würden, und warum die Grenze zwischen Mitgefühl und Nervenkitzel manchmal gefährlich dünn wird. Eine Folge über Angst, Kontrolle und die unbequeme Frage, was unsere Liebe zu True Crime eigentlich über uns selbst verrät. 🗣️ Maximilian T. Gut

24 Sep. 2026