Wohlstand für Alle

Wohlstand für Alle

Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge. Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Bitte keine Fanpost/Anfragen an folgende Adresse! Wolfgang M. Schmitt c/o Rechtsanwalt Markus Kompa (zustellungsbevollmächtigt) Geißelstraße 11 50823 Köln Deutschland Kontakt: E-Mail: oleundwolfgang@gmail.com Telefon: +49 (0)221 29960001 Fax: +49 (0)221 29960002 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE3303228702
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Zusammenfassung der Episode

2025 waren wir Live beim Literaturdistrikt-Festival in Essen, um über Literatur und Zeitenwende zu sprechen, Passagen aus wichtigen Klassikern der (Anti-)Kriegsliteratur vorzutragen und um über Oles Buch „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“ zu diskutieren. Hier ist der Audio-Mitschnitt der Veranstaltung, in der wir vom aktuellen Diskurs ausgehend zu Erich-Maria Remarque, Ernst Jünger, Bertolt Brecht, Celine und weiteren Autoren zurückkehren, die sich literarisch mit dem Krieg auseinandergesetzt haben. Das Literaturdistrikt-Festival 2025 wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Kulturamt der Stadt Essen und von der Kunststiftung NRW. Website: www.literaturdistrikt.de

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Wie Literatur den Krieg verarbeitet! – Literaturdistrikt 2025

2025 waren wir Live beim Literaturdistrikt-Festival in Essen, um über Literatur und Zeitenwende zu sprechen, Passagen aus wichtigen Klassikern der (Anti-)Kriegsliteratur vorzutragen und um über Oles Buch „Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“ zu diskutieren. Hier ist der Audio-Mitschnitt der Veranstaltung, in der wir vom aktuellen Diskurs ausgehend zu Erich-Maria Remarque, Ernst Jünger, Bertolt Brecht, Celine und weiteren Autoren zurückkehren, die sich literarisch mit dem Krieg auseinandergesetzt haben. Das Literaturdistrikt-Festival 2025 wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Kulturamt der Stadt Essen und von der Kunststiftung NRW. Website: www.literaturdistrikt.de

10 Okt. 2026
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Ep. 374: Volkswagen und das Ende der Sozialpartnerschaft

Die Krise bei Volkswagen verschärft sich weiter. Die Konkurrenz aus China und das schlechte Management der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass der Absatz von VW-Autos rückläufig ist. Jetzt soll der Konzern wettbewerbsfähig gemacht werden, indem man knapp ein Sechstel der Stellen abbaut und die verbliebenen Arbeiter enorme Kürzungen hinnehmen. Von dem "Erfolgsmodell Sozialpartnerschaft" kann nicht mehr länger die Rede sein, wenn sechs Urlaubstage gestrichen werden sollen und die Arbeiter bei gleichem Gehalt länger arbeiten müssen. Auch die Übernahme von Auszubildenden steht zur Disposition. Die IG Metall zeigt sich zwar kampfbereit, die Frage ist jedoch, ob man zu radikalen Schritten willens ist und ob sie noch rechtzeitig etwas ändern können. VW-Chef Blume möchte trotz der harten Einschnitte nicht von einer Schrumpfkur sprechen. In Wahrheit erlebt die Belegschaft genau das. Diese Kürzungen werden über den VW-Konzern hinaus Signalwirkung haben. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der…

07 Okt. 2026
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Ep. 373: Freerk Huisken und die Schule im Kapitalismus

Wozu ist die Schule da? Oft hört man den Satz, dieses oder jenes lerne man fürs Leben – gemeint ist aber in der Regel: für das Leben im Kapitalismus. Die Schule als Institution bildet das Konkurrenzsubjekt heraus, das schon früh einübt, was in der demokratisch organisierten Marktwirtschaft einmal wichtig sein wird. Das Notensystem sowie die dreigliedrige Aufteilung der Schulen sorgt für Sortiermechanismen, wie sie für die kapitalistische Produktion nützlich sind. Zudem lernt ein jeder Schüler, sich artig zu disziplinieren. Nicht die Bildung steht im Vordergrund, sondern ein instrumentelles Lernen ist das Ziel. Dabei wird das Subjekt zum einen in seinem Selbstwert bestätigt, zum anderen aber erlebt es ständige Enttäuschungen, an denen es wachsen soll, um sich erneut in den Konkurrenzkampf zu wagen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Schulkritik von Freerk Huisken. Literatur/Quellen: Freerk Huisken: Schule, die 5. Gewalt. Die Zurichtung des…

30 Sep. 2026
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Mutige Frauen und wilde Streiks: Gün Tanks Roman DIE OPTIMISTINNEN

Die Geschichte der Gastarbeiter in Deutschland ist noch immer unterbelichtet, vor allem ist beinahe in Vergessenheit geraten, wie viele Frauen aus der Türkei und anderen Ländern in den 1960er- und 1970er-Jahren nach Deutschland kamen, um hier zu arbeiten und ihre Familien zu ernähren. In dem Roman „Die Optimistinnen“ setzt ihnen Gün Tank ein Denkmal und zeigt, wie sehr sich diese Frauen in den Arbeitskampf eingemischt haben – gegen alle Widerstände. Gewerkschaftlich nicht organisiert, von den Betriebsräten oft ignoriert, gingen die Gastarbeiterinnen zu wilden Streiks über, um ihre Interessen zu vertreten. Sie kämpften für bessere Wohn- und Arbeitsbedingungen und sie kämpften gegen die finanzielle Diskriminierung in Form von Leichtlohngruppen. Unter diesem Terminus verstand man Arbeiten, die angeblich leicht zu verrichten waren, von Frauen ausgeführt wurden und deshalb schlechter bezahlt waren als dieselben Tätigkeiten der Männer. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und…

26 Sep. 2026
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Ep. 372: Louis Althusser und die ideologischen Staatsapparate

Wie kommt die Ideologie in die Köpfe? Mit dieser Frage beschäftigt sich der französische Philosoph Louis Althusser in seiner Schrift zu den „Ideologischen Staatsapparaten“. In einer Zeit, in der die Kirchen erheblich an Macht eingebüßt haben, übernehmen vorwiegend die Schulen die Aufgabe, die kapitalistische Ideologie zu vermitteln. In der Schule werden sie alle ausgebildet, die künftigen Arbeiter und Kapitalisten sowie die Ideologen und Politiker. Der Kapitalismus muss auch geistig reproduziert werden, um sich reproduzieren zu können, zeigt Althusser in seiner berühmten Schrift, die noch weitere Ideologische Staatsapparate ausmacht, auch wenn diese – wie etwa die Familie – gar nicht direkt vom Staat gesteuert werden. Dass die Ideologie den Bürger erreicht, liegt nicht zuletzt auch an der Subjektwerdung, der durchaus ein unterwerfender Charakter innewohnt. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Althussers Ideologietheorie. Literatur: Louis Althusser:…

23 Sep. 2026