Swing Time ist ein spezialisiertes Audioformat, das von dem Sender Canal Extremadura produziert und von José Manuel Corrales moderiert wird. Die Sendung konzentriert sich thematisch auf die Ära des Swing, eine prägende Stilrichtung des Jazz, und analysiert deren historische sowie kulturelle Bedeutung im 20. Jahrhundert. Ein wesentlicher Aspekt des Podcasts ist die Untersuchung der engen Verbindung zwischen dieser Musikrichtung und den großen Unterhaltungszentren der Vereinigten Staaten, namentlich Broadway und Hollywood.
In den einzelnen Episoden werden die musikalischen Beiträge von Komponisten und Orchestern beleuchtet, die maßgeblich zur Entwicklung des Genres beigetragen haben. Die Sendung vermittelt Hintergrundwissen über die Entstehung berühmter Standards und deren Adaption in Film- und Bühnenproduktionen. Der Moderator José Manuel Corrales strukturiert die Beiträge durch eine kuratierte Auswahl an Musiktiteln, die durch informative Erläuterungen zu den jeweiligen Künstlern und der Entstehungsgeschichte der Werke ergänzt werden.
Das inhaltliche Spektrum reicht von der Analyse der Big-Band-Kultur bis hin zur Darstellung einzelner Solisten und Sänger, die den Swing weltweit populär machten. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die technische und künstlerische Evolution des Jazz in den 1930er und 1940er Jahren gelegt. Die Produktion dient somit als dokumentarisches Archiv für Liebhaber klassischer Jazzmusik und bietet eine sachliche Aufarbeitung eines Genres, das die moderne Popkultur nachhaltig beeinflusst hat. Durch die Einbindung von historischen Kontexten und fachspezifischen Details bietet das Format einen umfassenden Überblick über die Synergie zwischen Musik, Theater und Film. Die Sendung richtet sich an ein Publikum, das an einer fundierten Auseinandersetzung mit der Jazzgeschichte und deren medialer Verbreitung interessiert ist. Die inhaltliche Ausrichtung bleibt dabei stets deskriptiv und fokussiert auf die musikhistorische Dokumentation.