Tatort Niedersachsen – der Crime-Podcast der Braunschweiger Zeitung ist ein regionales True-Crime-Format, das sich detailliert mit Kriminalfällen aus dem Südosten Niedersachsens auseinandersetzt. Die Redaktion der Braunschweiger Zeitung und der Wolfsburger Nachrichten beleuchtet in den einzelnen Episoden Verbrechen, die sich im Raum zwischen dem Harz und der Lüneburger Heide ereignet haben. Dabei stehen nicht nur die Taten selbst im Vordergrund, sondern auch die polizeilichen Ermittlungen sowie die juristische Aufarbeitung vor den zuständigen Gerichten.
In den Folgen kommen Redakteurinnen und Redakteure zu Wort, die oft über Jahre hinweg über die jeweiligen Fälle berichtet haben. Ergänzt wird die Berichterstattung durch Interviews mit Experten, darunter Kriminalbeamte, Staatsanwälte, Rechtsmediziner oder Psychologen. Diese Gespräche bieten Einblicke in die operative Fallanalyse und die methodischen Herausforderungen bei der Überführung von Tätern. Das Themenspektrum reicht von aktuellen Gerichtsprozessen bis hin zu historischen Kriminalfällen und sogenannten „Cold Cases“, die die Region über Jahrzehnte hinweg beschäftigt haben.
Das Format zeichnet sich durch eine sachliche Herangehensweise aus, bei der die journalistische Recherche im Mittelpunkt steht. Ziel ist es, die Hintergründe der Taten verständlich zu machen und die Arbeit der Sicherheitsbehörden sowie die Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft transparent darzustellen. Behandelt werden unter anderem Gewaltverbrechen, Vermisstenfälle und spektakuläre Betrugsdelikte.
Obwohl die Fälle lokal verankert sind, folgen die Erzählstrukturen den Standards des investigativen Audio-Journalismus, indem sie Tathergänge rekonstruieren und Zeugenaussagen sowie Ermittlungsergebnisse einordnen. Der Podcast richtet sich an ein Publikum, das Interesse an authentischer Kriminalberichterstattung mit einem spezifischen geografischen Bezug hat. Die Produktion erfolgt unter dem Dach der Funke Mediengruppe, zu der die beteiligten Regionalzeitungen gehören. Die Episoden erscheinen in regelmäßigen Abständen und ergänzen das redaktionelle Angebot der digitalen und gedruckten Zeitungsausgaben.