Tabubruch von MDR AKTUELL

Tabubruch von MDR AKTUELL

Mitteldeutscher Rundfunk

61 - Arbeitslos und alle schauen zu

Der Podcast „Tabubruch“, eine Produktion von MDR AKTUELL, setzt sich mit Lebensentwürfen und Erfahrungen auseinander, die in der öffentlichen Diskussion oft unberücksichtigt bleiben oder mit sozialen Stigmata behaftet sind. Im Zentrum stehen Menschen, deren Biografien durch außergewöhnliche Herausforderungen, Schicksalsschläge oder unkonventionelle Identitäten geprägt wurden. Die Journalistin Juliane Neubauer fungiert als Gastgeberin und führt durch die Gespräche, wobei der Fokus auf einer tiefgehenden, sachlichen und zugleich empathischen Auseinandersetzung mit den jeweiligen Gästen liegt.

Inhaltlich deckt das Format ein breites Spektrum an Themen ab. Dazu zählen Berichte von Soldaten, die mit posttraumatischen Belastungsstörungen aus Kriegseinsätzen zurückkehren, die Erfahrungen von transgeschlechtlichen Personen in ihrem sozialen Umfeld oder der Alltag von Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen. Das Format zielt darauf ab, über die bloße Vermittlung von Fakten hinaus zu gehen und den betroffenen Personen hinter den Statistiken und Nachrichtenmeldungen ein Gesicht sowie eine Stimme zu geben. Damit werden abstrakte gesellschaftliche Phänomene durch persönliche Schilderungen konkretisiert und greifbar gemacht.

Die Gesprächsführung unterscheidet sich von konventionellen Nachrichteninterviews durch ihre Zeitintensität und den Fokus auf den narrativen Fluss. Es geht weniger um eine konfrontative Befragung, sondern um das Verstehen von Lebenswegen, die außerhalb der gesellschaftlichen Norm liegen. Der Podcast ordnet sich damit in den Bereich des narrativen Journalismus ein und verfolgt das Ziel, soziale Barrieren durch Information und Perspektivwechsel abzubauen.

Als Teil des Programms des Mitteldeutschen Rundfunks erfüllt die Sendung den öffentlich-rechtlichen Auftrag, zur Vielfalt der Meinungsbildung beizutragen und marginalisierte Gruppen sichtbar zu machen. Die Episoden sind strukturell darauf ausgelegt, den Zuhörern eine fundierte Auseinandersetzung mit komplexen biografischen Themen zu ermöglichen, ohne dabei in voyeuristische Darstellungsformen zu verfallen. Die journalistische Haltung bleibt objektiv und respektiert die Privatsphäre der Protagonisten, während sie gleichzeitig gesellschaftlich relevante Tabuzonen ausleuchtet.

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Der Podcast „Tabubruch“, eine Produktion von MDR AKTUELL, setzt sich mit Lebensentwürfen und Erfahrungen auseinander, die in der öffentlichen Diskussion oft unberücksichtigt bleiben oder mit sozialen Stigmata behaftet sind. Im Zentrum stehen Menschen, deren Biografien durch außergewöhnliche Herausforderungen, Schicksalsschläge oder unkonventionelle Identitäten geprägt wurden. Die Journalistin Juliane Neubauer fungiert als Gastgeberin und führt durch die Gespräche, wobei der Fokus auf einer tiefgehenden, sachlichen und zugleich empathischen Auseinandersetzung mit den jeweiligen Gästen liegt.

Inhaltlich deckt das Format ein breites Spektrum an Themen ab. Dazu zählen Berichte von Soldaten, die mit posttraumatischen Belastungsstörungen aus Kriegseinsätzen zurückkehren, die Erfahrungen von transgeschlechtlichen Personen in ihrem sozialen Umfeld oder der Alltag von Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen. Das Format zielt darauf ab, über die bloße Vermittlung von Fakten hinaus zu gehen und den betroffenen Personen hinter den Statistiken und Nachrichtenmeldungen ein Gesicht sowie eine Stimme zu geben. Damit werden abstrakte gesellschaftliche Phänomene durch persönliche Schilderungen konkretisiert und greifbar gemacht.

Die Gesprächsführung unterscheidet sich von konventionellen Nachrichteninterviews durch ihre Zeitintensität und den Fokus auf den narrativen Fluss. Es geht weniger um eine konfrontative Befragung, sondern um das Verstehen von Lebenswegen, die außerhalb der gesellschaftlichen Norm liegen. Der Podcast ordnet sich damit in den Bereich des narrativen Journalismus ein und verfolgt das Ziel, soziale Barrieren durch Information und Perspektivwechsel abzubauen.

Als Teil des Programms des Mitteldeutschen Rundfunks erfüllt die Sendung den öffentlich-rechtlichen Auftrag, zur Vielfalt der Meinungsbildung beizutragen und marginalisierte Gruppen sichtbar zu machen. Die Episoden sind strukturell darauf ausgelegt, den Zuhörern eine fundierte Auseinandersetzung mit komplexen biografischen Themen zu ermöglichen, ohne dabei in voyeuristische Darstellungsformen zu verfallen. Die journalistische Haltung bleibt objektiv und respektiert die Privatsphäre der Protagonisten, während sie gleichzeitig gesellschaftlich relevante Tabuzonen ausleuchtet.

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