Zusammenfassung der Episode
Ein Leitartikel im Psychotherapeutenjournal sorgt unter Therapierenden für Diskussionen: Kommen Patient*innen mit einer fertigen Selbstdiagnose " Ich habe ADHS" in die Praxis und wollen sie nur noch bestätigt haben? Von Wunschdiagnosen ist die Rede, von dem Wunsch Verantwortung abzugeben, von Identität und Aufwertung. Zu dem Thema kommen in dieser Folge Stimmen von Kolleg*innen, die diagnostizieren und Expertinnen für Neurodivergenz und Menschen, die selbst betroffen sind. Außerdem spricht Miriam Junge darüber, wie wichtig eine gute fachliche Basis für Therapeut*innen und Coaches gerade in diesen Zeiten ist. Ich frage: Was ist dran an der Sorge vor Überdiagnostik und Vereinnahmung des Themas? Was passiert, wenn Vorurteile auf beiden Seiten die therapeutische Beziehung beeinflussen? Wir sprechen über die Datenlage, übersehene Frauen und Mädchen, über Masking, eine Versorgungslage, in der Diagnostik kaum zu bekommen ist, über den Umgang mit einem Diagnose-Verdacht und über die Rolle von Social Media in diesen…
Ein Leitartikel im Psychotherapeutenjournal sorgt unter Therapierenden für Diskussionen: Kommen Patient*innen mit einer fertigen Selbstdiagnose " Ich habe ADHS" in die Praxis und wollen sie nur noch bestätigt haben? Von Wunschdiagnosen ist die Rede, von dem Wunsch Verantwortung abzugeben, von Identität und Aufwertung. Zu dem Thema kommen in dieser Folge Stimmen von Kolleg*innen, die diagnostizieren und Expertinnen für Neurodivergenz und Menschen, die selbst betroffen sind. Außerdem spricht Miriam Junge darüber, wie wichtig eine gute fachliche Basis für Therapeut*innen und Coaches gerade in diesen Zeiten ist. Ich frage: Was ist dran an der Sorge vor Überdiagnostik und Vereinnahmung des Themas? Was passiert, wenn Vorurteile auf beiden Seiten die therapeutische Beziehung beeinflussen? Wir sprechen über die Datenlage, übersehene Frauen und Mädchen, über Masking, eine Versorgungslage, in der Diagnostik kaum zu bekommen ist, über den Umgang mit einem Diagnose-Verdacht und über die Rolle von Social Media in diesen…
Folgen
[42] Modediagnose ADHS & Autismus? Die schwierige Debatte um Selbst- und Wunschdiagnosen
GehörtEin Leitartikel im Psychotherapeutenjournal sorgt unter Therapierenden für Diskussionen: Kommen Patient*innen mit einer fertigen Selbstdiagnose " Ich habe ADHS" in die Praxis und wollen sie nur noch bestätigt haben? Von Wunschdiagnosen ist die Rede, von dem Wunsch Verantwortung abzugeben, von Identität und Aufwertung. Zu dem Thema kommen in dieser Folge Stimmen von Kolleg*innen, die diagnostizieren und Expertinnen für Neurodivergenz und Menschen, die selbst betroffen sind. Außerdem spricht Miriam Junge darüber, wie wichtig eine gute fachliche Basis für Therapeut*innen und Coaches gerade in diesen Zeiten ist. Ich frage: Was ist dran an der Sorge vor Überdiagnostik und Vereinnahmung des Themas? Was passiert, wenn Vorurteile auf beiden Seiten die therapeutische Beziehung beeinflussen? Wir sprechen über die Datenlage, übersehene Frauen und Mädchen, über Masking, eine Versorgungslage, in der Diagnostik kaum zu bekommen ist, über den Umgang mit einem Diagnose-Verdacht und über die Rolle von Social Media in diesen…
[37] Mental Health am Arbeitsplatz - Balance zwischen Leistung und Fürsorge
GehörtIn dieser Folge von DEEP SHIT TALKS sprechen wir über einen schwierigen Balanceakte im Arbeitsleben: Wie viel Empathie ist gut – und wo braucht es klare Grenzen? Was tun wir, wenn Mitarbeitende uns plötzlich von persönlichen Krisen oder psychischen Belastungen erzählen? Wir beleuchten, welche Verantwortung Führungskräfte und HR haben und warum unbegrenztes Verständnis nicht immer hilfreich ist. Mit O-Tönen von Expertinnen aus Führung, HR und Arbeitsrecht zeigen wir, wie Empathie und klare Strukturen zusammenwirken und Sicherheit schaffen. Wir diskutieren, welche Details Arbeitgeber*innen überhaupt wissen dürfen, welche Rolle Arbeitsrecht dabei spielt und wie Unternehmen Fürsorge und Fairness für alle Mitarbeitenden in Einklang bringen können. Und natürlich teilen wir viele praxisnahe Tipps: Wie man zuhört, Sicherheit gibt und gleichzeitig Grenzen klar benennt. Eine Folge voller Impulse für alle, die Verantwortung tragen – und für alle, die sich eine gesunde, klare Arbeitskultur im Umgang mit Mental Health…
[41] Best Of - Ein Rückblick auf die letzten 40 Folgen
GehörtIn dieser Best Of Folge nehmen wir euch mit durch einige der stärksten Ausschnitte der letzten 40 Folgen: Es geht um toxische Beziehungen, Mental Health am Arbeitsplatz, ADHS, Autismus im Erwachsenenalter, Macht und Missbrauch, Body Positivity, Konsum und Sucht, Emotionsregulation und schwierige Gespräche. Mit dabei: ehrliche Stimmen aus der Community, fachlich kompetente Einordnungen - besondere Gästemomente und Gespräche, die zeigen, warum psychische Gesundheit eine gesellschaftliche Dimension hat und uns alle angeht. Der Rückblick macht uns stolz und wir möchten vor allem euch Danke sagen, fürs Zuhören, Mitrden, Teilen, Fragenstellen und Dabeisein. Auch wenn wir uns mit dieser Best Of Folge leider von Katrin Terwiel als Co-Host verabschieden. Katrin geht, aber DST bleibt! Freut euch auf die neue Staffel. Wir versprechen, es bleibt deep!
[40] AuDHS & Co - Entwicklungen rund um Neurodivergenz & Neurodiversität
GehörtDas Thema Neurodivergenz ist gerade überall präsent, aber was steckt eigentlich wirklich dahinter? In dieser Folge sprechen wir darüber, was Begriffe wie ADHS, AuDHS, Neurodiversität und Neurodivergenz bedeuten, wo sie sich unterscheiden und warum die Debatte oft zu kurz greift. Zwischen persönlichen Erfahrungen, fachlichem Blick und gesellschaftlicher Einordnung wird schnell klar: Es geht nicht nur um Diagnosen, sondern um Lebensrealitäten und wie die Gesellschaft darauf reagiert. Wir schauen uns an, wie schwierig der Weg zu einer fundierten Diagnostik derzeit sein kann, warum gerade Frauen oft spät oder gar nicht erkannt werden und wie groß die Lücke in der medizinischen Versorgung ist. Gleichzeitig geht es um die Rolle von Social Media zwischen hilfreicher Aufklärung und problematischen Vereinfachungen und um die Frage, was die ganzen Infos und daraus folgende Selbstdiagnosen mit uns machen und welcher Content hilfreich sein kann. Außerdem sprechen wir über Zusammenhänge mit Queerness, Menopause,…
[39] Die Kunst, sich richtig zu beschweren - von Therapie bis Chefbüro
Gehört„Der beschwert sich immer!“ - Beschweren gilt oft als etwas Negatives. Als Nörgelnd. Dabei ist „Beschweren“ eine absolute Schlüsselkompetenz für Job und Privatleben. Aber wie macht man das am besten? Wann ist es angemessen, wann zu viel? Vielen Menschen fällt es schwer, für ihre Bedürfnisse und Rechte einstehen zu können. Sie erdulden oft jahrelang Dinge, die über ihre Grenzen gehen. Auf der anderen Seite der Skala gibt es Menschen, die als cholerisch und impulsiv gelten. Sie geraten teils in gefährliche Situationen oder disqualifizieren sich für Jobs, in denen Diplomatie und Freundlichkeit gefragt ist. Und dann gibt es noch jene, die sich beschweren, ohne etwas zu ändern. Ist es ok zu lästern um sich zu entlasten? Auch in der Gruppe? Oder sich bei Menschen beschweren, die mit dem Konflikt nichts zu tun haben? Spannend ist auch, wie eine Therapeutin oder ein Coach reagieren sollte, wenn eine Klientin sich über eine Kollegin beschwert. Wie sieht sie nun aus, die Kunst des Beschwerens? Wann, wo und wie sollten…